Review: Upload (1. Staffel) – Geheimtipp!

Lange habe ich hier nicht mehr über Serien geschrieben, obwohl ich sie weiterhin unverändert konsumiere. Ändern möchte ich es mit meiner wohl größten positiven Überraschung dieses Jahres, in die ich nur mal hineingucken wollte – Upload.

Worum geht es?

Upload spielt in der Zukunft, genauer 2033. Es gibt allerlei großartige Technik, intelligente Autos wurden z.B. perfektioniert und der Mensch kann kurz vor seinem Tod eben hochgeladen werden in virtuelle Welten. (auch eine sehr fiese Art und Weise).

Playboy Nathan wird nach einem Autounfall hochgeladen und findet sich im wunderschönen Lake View wieder. Dabei lernt er seinen Engel Nora kennen, der ihm das neue Leben einfacher machen soll. Gleichzeitig gehört sein Upload aber seiner Freundin aus dem alten Leben. Und warum hat Nathan Erinnerungslücken, obwohl dies eigentlich gar nicht möglich sein dürfte?

Und warum ist Upload nun so gut?

Die Serie hat einfach einen grandios unterschwelligen Humor. Hier gibt es keine platten direkten Gags, diese entspringen hier immer aus der Situation und sind sehr intuitiv. Die Charaktere sind alle wundervoll und etwas überspitzt gespielt. Dabei ist das Zusammenspiel eine wahre Augenweide.

Diese Serie hat im Grunde drei Schwerpunkte. Zum einen das Thema selbst. Es wird dem Upload sehr viel Zeit gewidmet, man lernt viele Charaktere kennen und erfährt, was geht und was nicht. Das ist da die Dreiecksliebesgeschichte um Nathan. Auch diese ist in keiner Minute nervig, sondern einfach sehr sympathisch und mit viel Herz inszeniert. Und dann ist da im Hintergrund noch die Geschichte um den Tod von Nathan und sein Leben vorher, die gelöst werden müssen bzw. viele Fragen aufwirft.

Das alles zusammen ergibt eine herrlich charmante erste Staffel voller toller Momente, viel Charme und einfach einer genialen Idee. Von mir gibt es hier eine absolute Empfehlung. Und diese umfasst auch den unglaublich tragisch komischen Cliffhanger am Ende.

Upload

9

Fazit

9.0/10