Test: Krass kariert

Name:

Krass Kariert

Verlag:

Amigo Spiele

Spieleranzahl:

3-5

Alter:

Ab 10 Jahren

Dauer:

30 Minuten

Worum geht es?

Das Ziel ist einfach formuliert. Es gilt möglichst schnell seine eigenen Handkarten abzuspielen. Wer zuerst alle seine Chips verloren hat, verliert das Spiel.

Wie spielt man?

 Bei der Frage, wer hier gewinnt, sind wir beim Schwimmen Mechanismus. Jeder hat Chips, die im Grunde seine Leben darstellen. Verliert man, muss man einen Chip abgeben. Hat man keinen mehr, schwimmt man im Grunde und muss noch einmal verlieren um endgültig herauszufliegen.

Wie also funktioniert das Spiel?

Es gibt Karten mit den Werten von eins bis zwölf – jeweils viermal. Zusätzlich gibt es noch drei Sonderkarten. Dazu später mehr. Jeder Spieler kriegt je nach Spieleranzahl 2-3 Chips.

Jeder Spieler bekommt nun 10 Handkarten und zwei Karten, die offen vor ihm abgelegt werden. Diese werden genauso wie ausgeteilt auf die Hand genommen. Die Reihenfolge darf nicht verändert werden. Jetzt wird in Runden gespielt. Das heißt, jeder Spieler ist einmal dran und die Runde ist beendet. Der Gewinner beginnt die nächste Runde. Der Startspieler spielt 1-3 Karten aus, die nebeneinander in seiner Hand liegen. Dies kann entweder eine einzelne Karte, eine Straße (3,4 oder 5,4,3, die Karten müssen nebeneinander liegen, die Reihenfolge bei der Dreierreihe kann durcheinander sein, z.B. 3-5-4) oder ein Paar (3,3 oder 4,4,4) sein. Man muss nur den Vorgänger überbieten.  Eine 4 und 5 überbieten dabei eine Straße aus 2 und 3 und ein Zweierpaar überbietet immer eine 2er-Straße.

Wenn man nicht überbieten kann oder will, kann man stattdessen eine der Reservekarten vor sich ziehen und sie beliebig einsortieren. Die Runde endet, wenn nur noch ein Spieler Karten auf der Hand hat oder ein Spieler keine Reservekarten mehr vor sich liegen hat und nicht überbieten kann. In beiden Fällen muss man einen Chip abgeben. Es gibt dazu noch drei Sonderkarten. Die X-Karte ist ein Joker und mit der Stopp-Karte beendet man sofort eine Runde und gewinnt sie auch. Wer noch keine Karte ausgespielt hat, hat Pech.

Dann gibt es noch die Nachziehkarte. Sie spielt man alleine und spielt im Grunde außer der Reihe, da man mit ihr nicht überbieten muss. Wer aber diese Runde nun gewinnt, muss drei Karten auf die Hand aufnehmen.

Ist ein Durchgang beendet, wird gemischt und es gibt neue Handkarten Dies geht so lange, bis ein Spieler, nachdem er keine Chips mehr hat, noch einmal verloren hat. Alle anderen Spieler gewinnen.

Fazit:

Es braucht durchaus 1-2 Partien um krass kariert richtig zu verstehen. Es wirkt auf den ersten Blick alles etwas eindimensional, aber tatsächlich kann man durch geschicktes Kartenlegen durchaus seine Handkarten in die richtige Reihenfolge bringen. Man muss dabei genau abwägen, wie man seine Karten abspielt. Setzt man gleich auf die vorhandenen Kombinationen, taktiert man mit den Karten, die vor einem liegen, oder man wirft, so gut es geht, schlechte Karten ab, damit die Karten auf der Hand am besten spielbar sind. Aber dann kann die Runde auch schon vorbei sein.

Die Sonderkarten sind selten, sorgen aber dafür, dass Runden noch einmal auch gezielt eine ganz neue Wendung nehmen können.

So gibt es bei krass kariert bei uns immer sehr spaßige Runden. Es ist ein gelungenes Kartenspiel, bei dem es sehr schnell geht und man kaum Zeit hat, bis man wieder am Zug ist.  Die Runden lassen sich in Ihrer Länge auch problemlos variieren, in dem man weniger Chips austeilt.

Für alle Freunde schneller Kartenspiele ist krass kariert eine klare Empfehlung!

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Ich darf dabei meine eigene Meinung frei äußern.

Krass kariert

8

Fazit

8.0/10
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