Test: Downforce

Name:

Downforce

Verlag:

iello

Spieleranzahl:

2-6

Alter:

Ab 8 Jahren

Dauer:

Ca. 30 Minuten

Worum geht es?

Ziel von Downforce ist es seine Rennwagen als erstes ins Ziel zu bringen, aber gleichzeitig auch so gut wie möglich auf den Sieger zu wetten. Und hier kann man auch durch die anderen Autos Geld verdienen. Und wer am Ende des Spiels am meisten Geld verdient hat, gewinnt Downforce.

Die eine Seite des Spielbretts. Es gibt einen weiteren Kurs auf der Rückseite.

Wie spielt man?

Downforce ist kein klassisches Rennspiel.

Es beginnt mit einer Auktion, bei der die sechs zur Verfügung stehenden Autos unter den Mitspielern meistbietend versteigert werden.

Hier wie später im Rennen sind die Spielkarten entscheidend. Diese zeigen die verschiedenen Autos mit den Schritten, die sie vorgehen dürfen. Später im Rennen werden die Karten in der Regel von oben nach unten abgearbeitet. Hier bei der Auktion steht die Zahl für das Millionengebot. Es gilt jeweils die Farbe, die gerade verlost wird. Die Millionen, die man für ersteigerte Wagen ausgibt, werden als Minuspunkte notiert und gehen in die Gesamtwertung ein. Man muss bzw. sollte hier schon seine Handkarten ansehen und dann auf Autos bieten, bei denen man weiß, dass man sie gut vorwärtsbringt. Mit einem ersteigerten Auto bekommt man eine +8 Felder Karte nur für dieses Auto und eine Sonderfähigkeit. Hier muss man sich am Ende für eine entscheiden bei mehreren ersteigerten Autos.

Gespielt wird nun reihum. Jeder Spieler legt immer eine Karte ab und zieht die entsprechenden Autos. Die Sonderfähigkeiten können z.B. die Reihenfolge ändern. Wenn aber ein Auto an der Reihe ist und nun vorwärts gezogen werden soll, dies aber durch zu viele Autos davor oder eine Engstelle nicht geht, dann verfällt der Zug für dieses Auto.

Der Wertungsbogen

Im Rennen gibt es drei Wettlinien. Sobald das erste Auto diese passiert, müssen alle Spieler auf das Auto setzen, das für sie das Rennen gewinnt. Hierfür gibt es am Ende wieder Millionenprämien, so es stimmt.

Gespielt wird, bis alle Autos im Ziel sind. Für den Sieger und auch fliegende Plätze gibt es auch noch einmal Millionen. Wer dann am Ende in der Gesamtwertung am meisten Geld zusammen hat, gewinnt.

Es sind zwei Strecken vorhanden. Bei Lust und Laune kann man aus den zwei Strecken ein kleines Turnier machen oder es gibt die Variante, dass die Ziellinie nicht zählt, sondern das Rennen erst zu Ende ist, wenn alle Karten ausgespielt sind.

Oben die Spielkarten. Unten zwei der Sonderfertigkeiten.

Meinung:

Downforce setzt sich sehr gut von den klassischen Autorennspielen wie Formula De ab. Man muss sich kurz einfinden und durch die Auktion braucht es mindestens ein Spiel, um den insgesamt besten Weg für einen Zug zu finden, da man zunächst den Wert der Millionen schlecht einschätzen kann.          

Dann aber ist Downforce ein absolut eingängiges Spiel, bei dem man eben sehr oft nicht nur seine Autos, sondern auch die seiner Mitspieler steuert. Und so kann man auch etwas riskieren beim Wetten, da man ja auch für die Konkurrenz gute Karten auf der Hand haben kann.

Die Rennen sind sehr abwechslungsreich und durch die immer unterschiedlichen Autokonstellationen auch vom Grundsatz her immer unterschiedlich, auch von der eigenen Taktik, da sich auch die Karten unterscheiden. Und ob man nun ein oder drei Autos besitzt, ist natürlich auch ein himmelweiter Unterschied.

So ist Downforce ein Spiel, was seine eigene Nische besetzt und das Genre der Autorennspiele auch für ganz andere Zielgruppen öffnet. Ich hätte mich persönlich gefreut, wenn es noch etwas mehr optionale Komplexität gegeben hätte, aber auch so kommt Downforce gerne bei uns auf den Tisch. Durch die relativ kurze Spieldauer kann man Downforce auch immer gut einschieben.

Downforce

0.00
8

Fazit

8.0/10