Test: Calavera

Name:

Calavera

Verlag:

Moses Spiele

Spieleranzahl:

2-4

Alter:

ab 10 Jahren

Dauer:

Ca. 15-20 Minuten

Worum geht es?

Das Spielziel ist denkbar einfach. Man muss so viele Kreuze wie möglich machen, denn pro Kreuz gibt es am Ende mehr Punkte. Aber Vorsicht, es gibt eine Grenze: Macht man mehr Kreuze, kann man sogar wieder Minuspunkte bekommen.

Wie spielt man?

Jeder Spieler hat einen Bock vor sich liegen. Es gibt sechs Würfel. Diese darf man bis zu drei Mal würfeln (reihum). Man kann nach jedem Wurf frei entscheiden, welche Würfel mal liegen lässt. Man darf auch im dritten Wurf Würfel, die man nach dem ersten Wurf beiseitegelegt hat, noch einmal würfeln.

Die Würfel zeigen die Farben an, die auch jeder auf seinem Block hat. Man muss sich, wenn man würfelt, nach dem dritten Wurf für eine Farbe entscheiden und diese eintragen. Dies macht nur der Würfelnde.

Neben den Farben gibt es als Motiv noch eine Rose. Die ist ein klassischer Farbjoker. Die ersten Kreuze jeder Farbe bringen noch keine Punkte, dann geht es je nach Reihe bis zu 10 Punkten hoch.

Der Spielplan und die Würfel von Calavera

Totenköpfe

Nun gibt es auf den Würfeln auch Totenköpfe. Diese müssen bei jedem Wurf liegen bleiben und bringen die anderen Spieler ins Spiel. Am Ende sucht sich dann der Würfelnde eine Farbe aus, die anderen Spieler müssen sich dann eine andere Farbe aussuchen und so viele Kreuze wie Totenköpfe machen. Hat man drei oder mehr Totenköpfe gewürfelt, darf man selbst nichts eintragen. Die Mitspieler müssen dies aber trotzdem tun.

Die Punkte retten

Die Joker haben noch eine andere Bedeutung. In der Punktezone gibt es zwei Bereiche, einen mit zwei Rosen und einen mit drei Rosen oben drüber. Ist man mit den Kreuzen in dem entsprechenden Bereich und würfelt die Anzahl an Joker, kann man seine Punkte bzw. die Reihe einfrieren und muss/darf danach dort keine Kreuze mehr machen.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler alle seine vier Reihen eingefroren hat. Wer am Ende die meisten Punkte hat, der gewinnt.

Fazit:

Zuerst einmal ist Calavera thematisch eine Wucht. Ich habe mich gleich an das alte Computerspiel um Many Calavera erinnert gefühlt.

Sonst haben wir hier ein Roll & Write Spiel, das spielerisch funktioniert und tatsächlich einen gewissen Ärgernisfaktor hat, da es schon wirklich bitter sein kann, doch noch ordentlich wieder abzurutschen.

Dadurch, dass längst nicht immer alle Spieler aufschreiben müssen, spielt es sich nicht so flüssig wie andere Varianten, die auf dem Markt sind.

Das Spiel verdient sich aber seinen Platz schon, da dieses Spielprinzip hier so meines Wissens noch nicht vorhanden ist.

Calavera hat uns Spaß gemacht. Mir hätte ein bisschen mehr Interaktion noch besser gefallen oder besser etwas mehr Ärgernis mit den Totenköpfen. Dadurch, dass die anderen sich immer ihre Farben doch noch aussuchen können, ist das komplette Ärgernis hier selten groß, auch wenn mal zweimal hintereinander angekreuzt werden muss.

Das Spiel ist auf jeden Fall aber grundsolide und thematisch wirklich sehr ordentlich.

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir vollkommen frei meine eigene Meinung zu äußern.

Calavera

7

Fazit

7.0/10
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