Rezension: Mortal Engines – Jagd durchs Eis

Der zweite Roman aus der Mortal Engines Reihe von Philip Reeve.

Titel:

Mortal Engines – Jagd durchs Eis

Autor:

Philip Reeve

Verlag:

TOR

Seiten:

360

Hier geht es zu unser Rezension zum ersten Band von Mortal Engines: Krieg der Städte.

Kurzinhalt:

Dieser Text enthält Spoiler zu Band 1 der Reihe, Mortal Engines – Krieg der Städte.

Tom und Hester sind nach der Zerstörung Londons mit dem Luftschiff Jenni Hanniver unterwegs. Nach einiger Zeit der Abenteuer nehmen sie den berühmten Professor Pennyroyal an Bord. Schon kurze Zeit später beginnen dann die Probleme. Die Jenny Hanniver wird von Luftschiffen der Antitraktionisten angegriffen. Daraufhin gelingt ihnen nur schwer beschädigt die Flucht in die Eisöde.

Anschließend finden sie glücklicherweise einen Zufluchtsort. Allerdings hat die Eisstadt Anchorage ihre ganz eigenen Problem. Seit eine Seuche die Einwohnerzahl stark dezimiert hat, leben in der einstmals stolzen Stadt nur noch wenige Menschen. Weiterhin ist die Herrscherin der Stadt kaum älter als ein Kind.

Während sich nur wenig später herausstellt, das man sich auf Professor Pennyroyal nicht verlassen kann, bahnt sich auch noch eine Beziehungskrise zwischen Tom und Hester an. Als ob dies und die Gefahr, die sich bisher verborgen im Bauchraum der Eisstadt verbirgt nicht schon genug wäre, eskalieren wenig später die Ereignisse.

Meinung:

Nachdem schon der erste Band der Reihe zu überzeugen wusste, steht ihm die Fortsetzung in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Während Band eins noch mit einigen kleineren Kinderkrankheiten zu kämpfen hatte, so ist „Jagd durchs Eis“ nun davon befreit. Sowohl die Handlung ist kurzweilig und schreitet gut voran, als auch die Entwicklung der Protagonisten.

Im Gegensatz zum Vorgängerroman werden die Bösewichte dieser Geschichte nicht nur gut eingeführt, sondern gleich auch noch zu langfristigen Gegenspielern aufgebaut (man vergebe mir diesen kleinen Spoiler) und nicht gleich im selben Buch verheizt. Zudem ist eine guter Spannungsaufbau gegeben. Ebenfalls erfreulich ist, dass die handelnden Charaktere nicht nur mit den großen, alles bedrohenden Problemen, sondern auch mit ihren ganz eigenen persönlichen Problemen zu kämpfen haben.

Infolge dessen wirken Tom und Hester gleich viel lebendiger und vielschichtiger. Was bleibt zu sagen. Die Handlung schreitet stets gut voran. Teils müssen dafür einige arge Zufälle her, aber im Rahmen der schnellen, actionreichen Handlung – gerade zum Ende des Buches – ist das durchaus zu verkraften. „Die Jagd durchs Eis“ hat mir jedenfalls noch besser gefallen als „Krieg der Städte“. Ich bin schon gespannt, wie es in Band drei „Der Grüne Sturm“ weitergeht!

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir komplett frei meine eigene Meinung zu äußern.

Mortal Engines - Jagd durchs Eis

12,00
8

8.0/10