Rezension: Der letzte Magier von Manhattan

Name:

Der letzte Magier von Manhatten

Verlag:

Knaur

Preis:

16,99€

Seiten:

574

Inhalt:

Seit Jahrhunderten unterdrückt der Orden Ortus Aurea die Magier auf der Welt und drängt sie in die Schatten. Zu ihnen gehört Esta, eine junge Diebin, die zu den besten Ihres Faches gehört. Eine ihrer Fähigkeiten ist es in der Zeit zu reisen. So wird sie von Ihrem Mentor in das Jahr 1901 geschickt.

Dort soll sie ein Buch stehlen, das die komplette Geschichte drehen kann. Esta muss sich dafür einer Gruppe von unterdrückten Magieren anschließen und mit ihnen das Buch vom Orden stehlen. Doch diese brauchen das Buch genau so dringend wie sie. Sie muss also erst deren Vertrauen gewinnen, um sie dann am Ende zu betrügen. Denn nur durch diesen Betrug kann sie die Zukunft retten.

Meinung:

Ich sage es gleich vorab: Der letzte Magier von Manhatten ist ein fantastisches Buch. Es hat ein offenes Ende und wird weiter gehen. Das ebenfalls auch gleich vorab. Diese Angabe gibt es nur auf dem Klappentext in einem Zitat, wo von einem Reihenstart gesprochen wird.  Das einmal als kleine Kritik.

Bücher über Zauberer und Magie könnte es viel öfter geben. Im Comicbereich gibt es da gerade einiges, aber als Buch doch ehr sehr selten. Und dann auch noch in so einer tollen Zeit.

Wir haben hier ein Zeitreiseabenteuer. Ob dies am Ende alles so stimmig und logisch ist, kann ich gar nicht genau sagen. Tatsächlich war dies für mich aber eher nebensächlich, denn die Geschichte 1901 steht hier eindeutig im Mittelpunkt. Alles andere ist zu großen Teilen Beiwerk, allerdings ebenfalls gut inszeniert.

Der letzte Magier von Manhattan hat alles, was eine gute Magiergeschichte ausmacht: Magie, Zauberei, ein Katz- und Maus Spiel, Liebe und sehr gelungene Charaktere.

Die Dialoge sind kurz und knackig und auf den nicht mal 600 Seiten geht die Geschichte hin und her, und die Charaktere erleben untereinander eine wachsende Bindung mit Auf und Abs. Alle Charaktere haben dabei eigene Ziele.

Mit dem Schauplatz hat Maxwell natürlich auch vieles richtig gemacht und es gelingt ihm auch sehr gut die Zeit dem Leser näherzubringen.

Liebesgeschichten in Fantasybüchern waren zuletzt ja immer mal wieder Thema bei meinen Rezensionen. Diese hier ist allerdings nötig und passt auch wirklich gut in die Thematik, denn durch diese werden hier die Möglichkeiten gen Ende noch einmal deutlich breiter und alles ist möglich.

Durch die letzten knapp über 100 Seiten bin ich dann wirklich durchgeflogen. Am Ende steht bei mir ein bisschen Angst. Denn das Ende war wirklich unglaublich spannend und gelungen. Ich hoffe, dass diese Spannung auch weiter aufrecht erhalten werden kann in einem zweiten Teil. Im ersten Moment wirkt es da so, dass eine andere Richtung eingeschlagen wird.

Aber das schmälert eins nicht: Dieses Buch ist wirklich großartig. Es vereint viele Genre mit der Magie – einfach magisch!!

Der letzte Magier von Manhattan

16,99 €
8.8

Fazit

8.8/10