Rezension: Inversion

Titel:

Inversion

Reihe:           

Meisterwerke der Science Fiction

Autor:

Christopher Priest

Verlag:

Heyne

Seiten:

416

Kurzinhalt:

Die ungewöhnliche Stadt bewegt sich nur sehr langsam. Auf vier großen Gleissträngen, die stetig vor der Stadt aufgebaut und hinter ihr wieder demontiert werden, geht es beharrlich voran. Immer bemüht das Optimum an zurückgelegter Strecke zu erreichen, scheitern die vielen Gilden der Stadt doch meist an dieser gewaltigen Aufgabe. Helward Mann war gerade 650 Meilen alt geworden, als in die Gilde der Zukunftsvermesser eintritt. Keines der Geheimnisse, die er dort erfährt, darf er jemals mit den anderen Einwohnern seiner Stadt teilen. Als Zukunftsvermesser ist Helward einer der wenigen Menschen, die die Stadt verlassen dürfen und sich dabei weit voraus in Fahrtrichtung (Zukunft) oder in die entgegengesetzte Richtung (Vergangenheit) begibt. Er ist dafür verantwortlich die Gegend zu erkunden und eine geeignete Route für die Stadt zu finden. Doch je weiter er sich dafür von der Stadt entfernt, desto gravierender verändert sich die Welt auf schockierende Weise.

Meinung:

Dies ist wieder ein Buch, bei dem es schwer ist nicht direkt etwas vom Inhalt zu Spoilern, wenn man zu sehr auf Einzelheiten eingeht. Schon der Kladdentext von Inversion gibt da mehr Preis als eigentlich nötig gewesen wäre. Ich versuche es also allgemeiner zu halten. Beim ersten Anblick des Covers, musste ich gleich an die Romanreihe Mortal Engines denken und ich fragte mich ob deren Schöpfer, Philip Reeve, vielleicht durch Inversion inspiriert oder beeinflusst wurde. Beim Lesen wurde jedoch schnell klar, dass die beiden Geschichten unterschiedlicher kaum sein könnten. Inversion ist bereits 1974 erschienen und wird hier in einer überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe herausgegeben. Dadurch hat die Story, trotz ihres Science Fiction Charakters, einen gewissen nostalgischen Touch.

Die Welt, die Christopher Priest mit Inversion erschaffen hat, fasziniert vor allem wegen ihrer physikalischen Eigenheiten. Das Konzept dieser Welt ist durchaus einzigartig und findet sich in dieser Art in keiner anderern Erzählung, die ich kenne. Die Entwicklung der Story ist dabei erzählerisch solide und durch und durch spannend. Allein das Ende war mir ein wenig zu kurz abgehandelt. Dafür gestaltete es sich allerdings vollkommen unerwartet. Eine klare Empfehlung für Fans klassischer Science Fiction Geschichten.

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir komplett frei meine eigene Meinung zu äußern.

Inversion

9,99 €
8.5

Fazit

8.5/10
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