Die Erwählten – tödliche Bestimmung: Geschrieben um ein Blockbuster zu sein

Reihe:

Die Erwählten

Titel:

Tödliche Bestimmung

Autor:

Veronia Roth

Verlag:

penhaligon

Seiten:

571

Kurzinhalt:

Die fünf Erwählten Sloane, Esther, Matt, Ines und Albie hatten keine Wahl, sie mussten sich vor zehn Jahren für die Menschheit dem Dunklen stellen und konnten ihn besiegen und so die Vernichtung der Welt verhindern. Doch dieser Sieg war teuer erkauft. Noch heute, zehn Jahre später, kämpfen sie mit den Nachwirkungen.

Und nun stirbt ganz plötzlich einer von ihnen und sie werden in eine Parallelwelt katapultiert, in der Magie allgegenwärtig ist.  Hier finden sie heraus, dass sie die dunkle Macht doch nicht komplett besiegt hatten….

Meinung:

Puuuuuhhh, ich bin bei Büchern wirklich nicht schwer zu begeistern. Hier allerdings gibt es wohl meinen ersten richtigen Verriss, ich war und bin nämlich richtig enttäuscht.

Ich habe die „Die Bestimmung“ Bücher nie gelesen, aber die Filme gesehen. Diese waren sehr kurzweilig. Hier hatte ich von Anfang an das Gefühl, als sei das Buch geschrieben worden, um später mal ein 2,5 Stunden langer Blockbuster Film zu sein. Grundsätzlich sei gesagt, das ich ein riesen Fan von Science-Fiction Büchern bin.

Hier wird ganz viel in einen Topf geworfen, es gibt außerhalb der fünf Erwählten im Grunde keine Charaktertiefe und herbei beschworene Handlungsänderungen und Verhalten, das schwer erklärbar ist.

Für mich fängt es aber damit an, dass wir hier eine sehr lange Einleitung haben, was vor zehn Jahren passiert ist. Erinnerungen und immer wiederkehrende offizielle Dokumente, die die Geschichte von offizieller Regierungsseite beleuchten, die Erklären und gleichzeitig Zeigen, warum die fünf heutekaputt sind.

Und ganz im Ernst, das wäre ein großartiges Buch als Auftakt geworden. Roth hätte viel Zeit gehabt die Charaktere und ihre Situation ins Spiel zu bringen, die Magie noch näher zu erklären, um dann einen spannenden Kampf am Ende zu haben mit einem wirklich großartigen Gegner. So wirkt das aber alles sehr oberflächlich und ich habe mich immer gefragt, warum mir das so erzählt wird und nicht ausführlicher.

Die Handlung bekommt Schwung…

Dann passiert endlich etwas mit dem Tod des einen quasi Hauptcharakters, der auf dem Buchrücken angekündigt wird und man wird in eine komplett neue Welt geworfen. Die neuen Charaktere haben für mich leider im Grunde alle kein Profil. Es gibt eine Wendung, die man vorausahnen kann und dann noch einen tatsächlich fast guten Plottwist am Ende, der aber auch nicht mit allem Mut erzählt wird. Denn so ist es für einen Film am besten. Meine Version wäre etwas zu dunkel gewesen. Und dann folgt im Grunde die Einleitung für den zweiten Band. Dieser wird sicher erscheinen, mit einer tatsächlich sehr spannenden Entwicklung (ich werde im kommenden Video spoilern), die viel zu kurz in der ganzen Konsequenz erklärt wird. Man kann nur erahnen, was passiert ist. Aber das wird bestimmt im kommenden Film visuell bombastisch dargestellt werden….

Man merkt, dieses Buch hat mich tatsächlich maßlos enttäuscht, gerade da hier bei einer guten Grundidee so viel möglich gewesen wäre….

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir komplett frei meine eigene Meinung zu äußern.

Die Erwählten - tödliche Bestimmung

18,00 €
4

Fazit

4.0/10