Test: Aladdin und die Wunderlampe

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir komplett frei meine eigene Meinung zu sagen.

Name:

Aladdin und die Wunderlampe

Verlag:

JUMBO

Spieleranzahl:

2-4

Alter:

ab 4 Jahren

Dauer:

Ca. 15 Minuten

Worum geht es?

Der böse Zauberer Mustafa versucht fünf magische Edelsteine an sich zu bringen. Doch das ist nicht so einfach, denn diese sind in der arabischen Wüste versteckt.

Um seinen Erfolg zu verhindern machen sich Prinzessin Amira und Aladdin ebenfalls auf die Suche.  Das ist äußerst wichtig, denn der Geist in der Wunderlampe wird nur dem zur Verfügung stehen, der die Edelsteine bringt.

Wie spielt man?

Es gibt das Spiel gegeneinander und auch einen kooperativen Modus. Je nachdem, welchen Modus man spielt, muss man an der Wunderlampe den Schalter anders stellen.

Rund um die Wunderlampe sind die Spielplättchen kreisförmig ausgelegt. Man sieht dabei nicht, was sich auf der Unterseite befindet. Jeder Spieler hat vor sich ein Kissen für die Edelsteine.

Foto von Jumbo.eu
Kooperativ

Zwei Edelsteine jeder Farbe liegen neben der Lampe. Es gibt nur zwei Kissen, eines für die Spieler und eines für Mustafa.

Es wird auf den Deckel der Lampe gedrückt. Hier muss man nun genau hinhören, denn diese gibt 1,2 oder 3 Paukenschläge (= Schritte). Man geht die Schritte und guckt unter die Karte.  Man sammelt entweder einen Edelstein einer bestimmten Farbe, es passiert nichts, man kann zu einem Feld seiner Wahl fliegen oder man deckt die Wunderlampe auf und kann sich einen Edelstein seiner Wahl wünschen. Zuletzt gibt es auch noch die Schlange. Diese stiehlt einen der Edelsteine und gibt sie Mustafa.

Ist keine Musik zu hören und der Geist nicht zu sehen, lacht die Lampe und gibt ebenfalls Glockenschläge ab. Dann muss man Mustafa ziehen.

Wer zuerst die fünf Edelsteine einer Farbe gesammelt hat, der gewinnt.

Kompetativ: Gegeneinander spielen

Der Aufbau ist gleich, nur dass nun jeder Spieler einen Charakter auswählt und ein Kissen bekommt. Es spielt sich auch identisch, nur die Lampe gibt eben nichts für Mustafa extra ab und die Schlange bedeutet diesmal, dass man 1x aussetzen muss. Die Wunderlampenkarte ist nur beim ersten Mal im Spiel und wird nach dem Aufdecken in die Packung gelegt.

Foto von Jumbo.eu

Fazit:

Aladdin und die Wunderlampe ist ein Spiel für die ganz kleinen Kinder. Das muss man berücksichtigen und kann keinen wirklichen Tiefgang erwarten.

Das eigentliche Spielprinzip, bei dem es darum geht, sich in einfachen Schritten zu merken auf welchen Plättchen man noch nicht war, bzw. wo die anderen Spieler ihre Edelsteine gesammelt haben, ist klassisch gut.

Die Lampe ist auf den ersten Blick und bei den ersten Spielen auch ein echter Hingucker. Auf Dauer allerdings empfinde ich sie eher als Spiel verschleppend. Man muss jedes Mal draufdrücken. Hier wäre ein schöner Sondereffekt deutlich cooler gewesen. Aber gerade im Spiel miteinander ist es die ersten Male schon spannend, wer denn jetzt nun dran ist.

So bleibt Aladdin und die Wunderlampe am Ende für mich ein solides Kinderspiel, dessen technischer Effekt am Anfang richtig cool ist, dann aber eher störend. Von Mechanismus her ist es aber ein grundsolides Spiel.

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dabei steht es mir komplett frei meine eigene Meinung zu sagen.

Aladdin und die Wunderlampe

6

Fazit

6.0/10