Test: Zug um Zug

Zug um Zug (Asmodee)

Spieleranzahl2-5
Zeit (Packung)ca. 60 Minuten
Zeit (realistisch)ca. 60 Minuten
Alter8+

Worum geht es?

Zug um Zug spielt auf dem amerikanischen Kontinent. Ziel des Spieles ist es für jeden Spieler Auftragskarten zu erfüllen die jeweils einen Streckenbau zwischen zwei Bahnhöfen vorgeben.

Spielmaterial

Zug um Zug ist als Spiel inzwischen über 10 Jahre alt, dies merkt man dem Spiel allerdings nicht an. Neben den Punktemakern aus Holz und soliden kleinen Karten sind für jeden Spieler Züge aus Plastik in der jeweiligen Farbe beigelegt.

Der Spielplan

Spielablauf

Jeder Spieler hat zu Beginn Auftragskarten zugeteilt bekommen die es jetzt durch legen von Strecken von Bahnhof A zu B zu erfüllen gilt.

In diesem Fall gilt es von Kansas City bis Houston eine Strecke zu legen. Gelingt dies gibt es 5 Siegpunkte. Alle Auftragskarten werden erst am Spielende ausgewertet.

Gespielt wird reihum. Ist man selber an der Reihe hat man folgende Möglichkeiten:

2 Karten ziehen, entweder offen liegende oder verdeckt vom Stapel. Zieht man offenliegend zuerst ein Joker, darf man keine zweite Karte ziehen.

Karten ausspielen, und so eine Strecke legen

neue Auftragskarten ziehen

Für manche lange Strecken muss man sehr lange Karten sammeln um diese auslegen zu dürfen. Die Strecke zwischen zwei Bahnhöfen muss jeweils in einem Rutsch gelegt werden.  Ist eine Strecke erst einmal belegt darf dort kein zweiter Spieler legen. Eine Ausnahme bilden die Doppelstrecken, wie oben auch zu sehen.

Joker müssen beim Karten ziehen gut überlegt sein, können aber gerade bei diesen langen Strecken eine echte Waffe sein.

Auch wie früh man neue Auftragskarten nachzieht ist durchaus ein taktischer Faktor. Man kann hier früh sehr viel spekulieren und somit durch einen kleinen Umweg evtl sogar zwei Strecken durch einen gleichen Endbahnhof auf einmal verbinden aber auch Aufträge am anderen Ende der Karte abbekommen. Später können Aufträge zum Teil schon dadurch unlösbar sein, das alle Wege zum benötigten Bahnhof bebaut sind.

Am Ende bekommt die längste durchgehende Strecke noch einmal Extrapunke.

Für die Strecke werden drei Orangene Karten benötigt. Mit zwei Karten dieser Farbe und einem Joker erfüllt der Spieler die Anforderung und kann die Strecke mit seinen roten Zügen legen.

Fazit

Zug um Zug hat natürlich einen relativ hohen Glücksfaktor. Man kriegt die Auftragskarten zugelost, ist auf etwas Glück bei den Karten angewiesen es kann natürlich sein, das andere früh wichtige Strecken vor einem zubauen.

Das gehört aber bei einem Familienspiel natürlich auch dazu. Bei uns ist Zug um Zug schon seit einigen Jahren fester Bestandeil des Spieleschranks. Obwohl dieser immer weiter wächst, kommt es immer wieder auf den Tisch.

Das Spiel ist intuitiv zu spielen und leicht zu erlernen. Es gibt mehrere taktiche Möglichkeiten. Zu zweit oder zu dritt ist der Schwierigkeitsgrad alllerdings deutlich weiter unten. Es gibt viel weniger blockierte Strecken. Zu viert und gerade zu fünft gibt es ein großes Hauen und Stechen um jeden Auftrag.

Zug um Zug

8

Spielmaterial

7.5/10

Langzeitspaß

8.5/10

Spielmechanik

8.0/10

Pros

  • tolles Setting
  • leicht zu erlernen
  • hoher Wiederspielwert

Cons

  • zu zweit/dritt weniger spannend

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