Test: Tricky Wave

Name:

Tricky Wave

Verlag:

Game Factory

Spieleranzahl:

2-4

Alter:

ab 6 Jahren

Dauer:

Ca. 15-20 Minuten

 

Worum geht es?

Das Ziel jedes Spielers ist es, seine drei Schildkröten am schnellsten vom Strand hinein ins offene Meer zu bringen. Dabei gilt es die richtige Taktik zu haben, um nicht von der großen Welle, die Richtung Strand unterwegs ist, wieder zurückgespült zu werden.

Wie spielt man?

Gespielt wird reihum. Jeder Spieler hat drei Schildkröten in drei verschiedenen Größen. Diese kann man genau von groß bis klein aufeinander stapeln und andersherum passen die kleinen unter die jeweils größeren.

Man würfelt nun und darf dann die jeweilige Zahl an Feldern vorgehen. Dabei darf man die möglichen Schritte unter seinen Schildkröten aufteilen.

Nun gibt es beim Ziehen drei Möglichkeiten

  • Man zieht eine Schildkröte einfach auf ein Feld.
  • Wenn dort eine kleinere Schildkröte steht, kann man die größere auf die kleine Schildkröte setzen. Man zieht diese jetzt mit. Wenn einem anderen Spieler die jetzt verdeckte Schildkröte gehört, kann er diese jetzt nicht mehr ziehen. Kommt die Schildkröte zur Welle und springt auf diese, bleiben die ein bis zwei Schildkröten unter ihr vor der Welle stehen.
  • Zieht man nun eine kleine Schildkröte auf ein Feld mit der direkt größeren, kann diese Schildkröte auf die größere springen. Nun ist es so, dass die größere Schildkröte die mitreitenden mitzieht, auch wenn auf die Welle gesprungen wird.

Ein weiteres Feld auf dem Würfel zeigt eine Welle. Wenn dieses Symbol fällt, muss der Spieler die Welle ein Feld Richtung Land bewegen. Sie schiebt dabei Schildkröten vor sich her, auch wenn diese auf der Welle stehen. So wird man immer wieder zurückgetrieben. Das Spiel endet, wenn ein Spieler seine drei Schildkröten ins Ziel gebracht hat.

Fazit:

Tricky Wave ist ein Kinderspiel, das auf zwei Ebenen funktionieren kann. Zum einen ist es sehr eingänglich und auch in sehr jungem Alter schon spielbar. Eine einfache Vorziehmechanik mit einem beweglichen Hindernis. Das macht auch kleineren Kindern als hier vorgegeben Spaß.

Aber so gewinnt man halt gegen einen Gegner, der richtig spielt, am Ende doch keinen Blumentopf. Denn man kann hier schon, mit dem Restrisiko der Zufallswelle, einiges Taktisches anstellen. Das dauert durchaus einige Partien bis die Kinder, so sie diesen Mechanismus nicht schon kennen, wirklich für sich verstehen, wann man verdeckt und wann auf eine andere Schildkröte draufspringt. Die Partien vergehen wie im Flug. Von Sophia hier wurde das Spiel auf jeden Fall gleich gut angenommen. Uns macht Tricky Wave Spaß und der Platz im Spielregal ist erst einmal fest reserviert.

 

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Es steht mir frei meine ehrliche Meinung zu äußern.

 

 

 

Tricky Wave

7.5

Fazit

7.5/10

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