Test: Schicht im Schacht

Name:

Schicht im Schacht

Verlag:

Moses Verlag

Spieleranzahl:

2-6

Alter:

Ab 8 Jahren

Dauer:

Ca. 15 Minuten

Das Spiel beinhaltet schön gemalte und lustige Karten

Worum geht es?

Ihr seid Maulwürfe und müsst so viele Gänge wie möglich bauen. Wem das am besten gelingt und so am Ende am meisten Karten auf der Hand hat, gewinnt das Spiel.

Wie spielt man?

Bei Schicht im Schacht bekommt jeder Spieler zwölf Karten auf die Hand. Aus diesen wählt man jede Runde verdeckt eine Karte aus. Diese werden dann zusammen aufgedeckt. Hierzu gleich mehr. Nach zwölf Runden, wenn alle Handkarten gespielt sind, endet das Spiel. Wer dann am meisten Karten auf der Hand hat, der gewinnt.

Am Anfang liegen schon zwei Karten in der Mitte aus. Grundsätzlich werden Karten einer Farbe jeweils in eine Reihe gelegt, die anderen Farben dann jeweils in eine andere Spalte darüber oder darunter.

Wer nun die Karte mit dem höchsten Wert gelegt hat, darf zuerst anlegen. Dann geht es in der Reihenfolge der Zahlen weiter. Es gilt zu versuchen eine Viererreihe zu bilden, also vier Karten einer Farbe oder vier Karten jeweils einer anderen Farbe oder man legt vier Karten aufeinander. Dann darf man diese Karten nehmen. Wenn es gelingt gleich mehrere der Bedingungen zu erfüllen, dann gibt es auch mehr Karten.

 

Die Gelbe 10 darf nun nicht unter die Rote 19 gelegt werden, da sie als Zahlenwert näher an der roten Sieben liegt. So kann man mit dieser Karte keine Viererreihe bilden.

Die Reihen gehen von links nach recht von tief nach hoch bei den Zahlen. Man legt Karten also, wenn möglich, entsprechend links und rechts an. Liegen eine grüne Fünf und Zehn da und ich spiele eine grüne Acht, dann schiebe ich sie nicht dazwischen, sondern lege sie auf die Zahl, die näher dran ist an meiner. So entstehen die Türme.

Liegen da eine grüne Fünf und Zehn und ich spiele als erstes die rote Zwölf, darf ich sie nicht beliebig anlegen. Ich muss sie dann über oder unter die höchste Zahl legen, die bereits liegt, in dem Fall also die Zehn.

Wenn durch eine Viererreihe, die weggenommen wird, Lücken entstehen, muss man diese auf dem kürzesten Weg schließen. Entsteht so eine Kettenreaktion, darf man auch diese Karten nehmen.

Als Alternative gibt es noch silberne Karten. Diese sind im Grunde Farbjoker und können an jede Farbe angelegt werden.

 

Fazit:

Zuerst einmal muss ich einmal mehr den kleinen Rausziehschuber vom Moses Verlag über den Klee loben. Die passende Größe, super stabil, und man kann das Spiel auch sehr gut hochkant hinstellen.

Bei dem Spiel denkt man im ersten Moment, dass das doch alles irgendwie sehr simpel und einfach ist. Aber so einfach ist es dann eben immer doch nicht, vor allem deshalb, weil man ja quasi nie wissen kann, an welcher Stelle man diesmal dran ist. Und eine Karte, nicht mal in der gleichen Farbe, kann die Stelle seiner eigenen Karte massiv verändern.

Natürlich ist da ein großer Glücksfaktor im Spiel. Man wird immer gezwungen an Stellen anzulegen, die wirklich nicht geplant waren.

Gesagt werden muss, dass das Spiel auch zu zweit gut funktioniert. Natürlich sind die Runden dann wirklich sehr schnell vorbei, aber auch hier kann man schon seine böse Überraschung erleben, und das Spiel ist dynamisch. Natürlich ist die Anzahl der Karten auf dem Tisch da etwas geringer und auch Türme bilden sich eher selten.

Schicht im Schacht ist ein thematisch gelungenes Kartenspiel, das schnell erlernt ist und für Jung und Alt zusammen wie auch getrennt voneinander gut spielbar ist. Wer solche unkomplizierten Spiele mag, kann hier ohne Bedenken zuschlagen.

 

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Ich kann dabei frei meine eigene Meinung äußern.

 

Schicht im Schacht

7.3

Fazit

7.3/10