Test: Qwinto – das Kartenspiel

Spielerzahl: 1-4
Dauer: ca. 20 Minuten

 

Worum geht es?

Ziel ist es die Reihen möglich Effektiv anzukreuzen und möglichst jede Reihe horizontal komplett auszufüllen. Zusätzlich gibt es waagerechte Reihen über die man Sonderpunkte sammeln kann.

Wie spielt man?

Die Grundregeln des Ausfüllens sind identisch mit dem Ursprungsspiel Qwinto. Diese Regeln können in meinem Test zum Spiel gut nachgelesen werden.

Hier wird nun mit Karten gespielt. Diese haben Werte von Plus 6 bis Minus 2. Sie haben die drei Farben der Punktestandkarte und zusätzlich grau. Jeder Spieler bekommt drei Karten auf die Hand, die man auch immer wieder auf drei aufzieht. In dieser Tischmitte liegen als Viereck vier Karten aus. Man legt nun eine seiner Handkarten auf eine der vier Karten. Die Zahl die man damit nun gelegt hat und die horizontal und waagerecht anliegenden Karten werden nun zusammengezählt. Es gelten die Farben der drei gezählten Karten. Grau ist dabei keine gültige Farbe. Drei graue Karten bedeuten einen „Fehlwurf“, genau wie eine Zahl die man nicht mehr anstreichen kann.

 

Es wird also immer eine Karte gelegt, eine Zahl angestrichen und nachgezogen. Eine Sonderregelung gibt es wenn man zwei Karten mit der gleichen Nummer auf der Hand hat. Diese kann man nacheinander legen und dann mit der gelegten zweiten Karte die Punkte zählen. In diesem Sonderfall zieht man zwei Karten nach.

Schluss ist auch hier bei zwei komplett ausgefüllten Reihen oder wenn ein Spieler vier „Fehlwürfe“ gesammelt hat.

Fazit:

Es ist schon faszinierend. Man guckt auf den gleichen Bock wie beim normalen Qwinto, die Regeln zum Entragen sind identisch und doch spielt es sich durch das Austauschen der Würfel durch Karten komplett anders als das Original.

Was auf den ersten Blick auffällt, man hat mehr Handlungsfreiheit. Dadurch das man sich gleich einige Zahlen aussuchen kann, und durch drei Karten mit jeweils vier Möglichketen gibt es da einige Variationen, plus das evtl. Doppellegen. Somit lässt sich eine gute Anfangsstrategie festlegen. Gleichzeitig kann man gut auch den Gegner in sie Suppe spucken und gezielt Zahlen legen, die diese gerade überhaupt nicht gebrauchen können.

Man hat aber auch ein Problem das man dringend mit einkalkulieren muss. Im Spielen mit Würfeln gibt es Glück, das hat man hier nicht. Die unrealistische zwei, eine 16-18, das ist hier nicht möglich wenn die richtigen Karten gerade nicht parat liegen. Man hat aber oft gute Chancen sowohl niedrig als auch hohe Zahlen zu spielen mit den vier ausliegenden Karten.

Und noch eine Sache ändert sich. Die Spielzüge können deutlich länger dauern. Natürlich ist Qwinto – da Kartenspiel noch immer ein schnelles Spiel, aber längere Denkpausen kennt man vom Würfelspiel eigentlich nicht.  So hat sich die Natur des Spiels durchaus so geändert, das es gerechtfertigt ist, sowohl das Karten- als auch das Würfelspiel zu besitzen. Aufgrund der Dynamik würde ich allerdings als erste Wahl eher zum Würfelspiel greifen,

 

 

Qwinto - das Kartenspiel

8

Langzeitspielspass

8.0/10

Spielmechanik

8.0/10

Kommunikation

8.0/10

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