Test: Polar Smash

Name:

Polar Smash

Verlag:

HCM

Spieleranzahl:

2-4

Alter:

ab 5 Jahren

Dauer:

Ca. 10 Minuten

 

Worum geht es?

In der Mitte des Tisches steht ein Iglu. Dieser gehört dem Eisbären Totti. Ihr versucht mit Pinguin Fred und seiner Bande an seine Fische heranzukommen. Doch seine Tür ist abgeschlossen. Nun versucht ihr den Iglu vorsichtig abzutragen Wer es schafft am wenigsten Steine herausgenommen zu haben, bevor der Iglu einstürzt, gewinnt das Spiel.

Wie spielt man?

Ist der Iglu aufgebaut, wird reihum gespielt. Jeder hat einen Pickel, der in die Steine des Iglus passt. Man steckt ihn herein, dreht ihn um 45 Grad und kann einen Stein herausziehen.

Jeden Stein, den man dabei herauszieht, muss man zu sich nehmen, es sei denn, Steine landen im Iglu selbst. Im Idealfall zieht man natürlich nur den einen Stein heraus. Aber es können halt immer mehr Steine herausfallen. Diese muss man dann ebenfalls zu sich nehmen. Ist der Eisbär auf dem Iglu stehen geblieben, ist nun der nächste Spieler an der Reihe.

Für jüngere Spieler gibt es die Möglichkeit den Unterbau, den man normalweise wegnimmt, wenn alles aufgebaut ist, stehen zu lassen um dem Bau deutlich mehr Stabilität zu verleihen.

Fazit:

 

Polar Smash ist im Grunde eine kreative Kindervariante des jedem bekannten Jengas.

Die Box ist prall gefüllt. Dafür ist HCM ja auch Spezialist. Bei der Schachtel fehlt mir, auch schon fast traditionell, etwas Stabilität.

Die Idee mit dem Iglu an sich finde ich einfach sehr gut. Es macht Eindruck bei den Kindern und der Aufbau ist an sich schon ein eigenes Spiel. Und für diesen geht einige Zeit drauf. Es sind doch einige Steine, die aufgeschichtet werden müssen. Dabei muss man sehr drauf achten, dass wirklich alles genau sitzt, sonst ist das Gebilde nachher instabiler. Man baut hier schließlich einen Iglu, der sich wirklich selbst trägt. Das ist mit sechs gerade zu schaffen, mit fünf Jahren braucht man da schon noch etwas Hilfe von den Eltern.

Das Spielprinzip selbst ist dann gut umgesetzt. Man kann probieren, muss nicht gleich den ersten herausziehen, ist aber für heruntergefallene Steine verantwortlich. Es fordert schon eine Menge Ruhe, aber die hat Sophia bei uns bei solchen Spielen. So ein Iglu kann, wenn man zu ruppig ist, doch sehr schnell zusammenfallen.

Ich habe erst überlegt, ob nicht sinnvoll gewesen wäre alles etwas stabiler zu fertigen. Aber im Endeffekt würde man dann die Steine nicht mehr herausziehen können. So ist es hier einfach so, dass man beim Aufbau auch sehr konzentriert sein muss und die Steine immer mal wieder zurechtrücken muss.

Wir haben hier viel Spaß mit Polar Smash. Es ist ein Spiel, das in diese Linie der schnellen Kinderspiele von HCM passt, die vor allem durch kreatives Aussehen punkten können und sonst sehr eingänglich und schnell erklärt werden. Als Herbstneuheit hatte die Kinder da schon Kamela begeistert.

Polar Smash

Polar Smash
8

Fazit

8.0 /10

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