Test: Kamela

Name:

Kamela 

Verlag:

HCM Kinzel

Spieleranzahl:

2-4/5

Alter:

ab 4 Jahren (für mich ab 3 Jahren gut möglich)

Dauer:

Ca. 5-10 Minuten

 

Worum geht es?

Das Ziel des Spiels ist es, das Kamel so zu bepacken, dass es möglichst erst bei einem Spieler hochspringt, da es zu überladen ist.

 

Wie spielt man?

Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Es werden Karten gemischt. Auf diesen ist ein Gegenstand abgebildet, den es auch zum Anhängen an das Kamel gibt. Neben diesem Gegenstand gibt es auch immer einen Punktewert.

Außerdem gibt es einige Karten, die nur Punkte anzeigen und einige, die keine Punkte bringen, bei denen man aber auch nichts anhängen muss.

Die Karten werden nun reihum gezogen und wer dran ist, muss den gezogenen Gegenstand an das Kamel hängen. Hierfür gibt es fünf Möglichkeiten, zwei vorne und drei hinten am Sattel. Ist das Kamel zu schwer beladen, springt es auf und wirf die Gegenstände ab.

Der Spieler, dem das passiert ist, bekommt keine Punkte. Die anderen Spieler bekommen so viele, wie die Werte auf den Karten anzeigen. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt. Natürlich kann man diese Punkte auch über mehrere Spiele addieren.

Fazit:

Das Spielprinzip ist denkbar einfach und macht unseren beiden Kindern hier mit 3 und 5 Jahren einen Heidenspaß.

Sehr gut finde ich, dass es tatsächlich sogar möglich ist, das Kamel komplett zu beladen. Man muss beim Beladen immer höllisch aufpassen, dass man wirklich nur den Gegenstand anhängt und nicht mit der Hand irgendwo hängen bleibt. Dann kann das Kamel natürlich leicht reagieren. Die Gegenstände selbst sind verschieden groß und schwer.

Schaut man sich die Rezensionen im Internet an, fällt auf, dass viele Probleme damit haben, dass das Kamel einrastet. Bei uns funktionierte das Kamel tadellos. Der einzig große Kritikpunkt, den ich habe, ist tatsächlich die Art und Weise, wie das Kamel heruntergedrückt werden muss. Denn dies ist kein einfaches Herunterdrücken, sondern man muss gleichzeitig vorne und hinten zusammen- und dann herunterdrücken. Das ist bei uns für Sophia mit ihren 5 Jahren noch zu viel. Damit fällt das spontane Kinderspiel ohne Eltern noch flach. Zusätzlich fliegt das Kamel doch sehr frei in der Packung herum.

Im Gegensatz zu Spielen wie dem Croco Doc oder dem Piraten im Fass ist Kamela eben kein reines Glücksspiel. Kamela selbst sieht wirklich gut aus und begeistert die beiden Kleinen. Alles in allem ist Kamela ein wirklich schönes Spiel für zwischendurch.

Wir können von keinen technischen Schwierigkeiten berichten und das Spiel macht hier allen Spaß. Wer also einfache 3D Kinderspiele mag, kann mit diesem grundsätzlich nichts falsch machen, vor allem, weil das Spielen schon ab 3 Jahren möglich ist.

 

Kamela - Zick nicht

7.5

Fazit

7.5/10

Pros

  • Kamel sieht klasse aus
  • Spiel auch schaffbar
  • großer Spaßfaktor

Cons

  • Spielvorebreitung für Kinder nicht einfach
  • Ordnung in der Packung

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