Test: Game of Thrones – Hand des Königs

Titel:

Game of Thrones – Hand des Königs

Verlag:

Asmodee

Spieleranzahl:

2-4

Dauer:

15-20 Minuten

Alter:

Ab 14 Jahren

Worum geht es?

Alle großen Häuser von Westeros sind zusammengekommen, um bei einem großen Fest dem König zu huldigen. Doch eine Position ist neu zu vergeben: Die Hand des Königs. Alle wollen diesen wichtigen Posten – das Spiel beginnt.

Wie spielt man?

Die 36 Karten von Die Hand des Königs werden offen auf dem Tisch verteilt. Gespielt wird mit Varys, den man horizontal und vertikal bewegen kann. (Das Spiel endet, wenn dies einem Spieler nicht mehr möglich ist.). Man zieht ihn also auf eine Hauskarte seiner Wahl und darf diese und alle übersprungenen des gleichen Hauses an sich nehmen. Der nachfolgende Spieler zieht dann direkt von dieser Position weiter.

Hat man seine Karten gezogen, guckt man in welchen Häusern man mehr Karten als seine Mitspieler hat. Für die meisten Karten eines Hauses gibt es ein Haussymbol. Wer am Ende davon die meisten hat gewinnt das Spiel.

Wenn man die letzte Hauskarte eines Hauses vom Spieltisch nimmt, (jedes Haus hat verschieden viele Karten) darf man eine der sechs offenliegenden Helferkarten wählen. Diese haben verschiedene Funktionen. So kann man z.B. eine Karte aus der Mitte oder von einem Mitspieler verschwinden lassen.

 

Spielvariationen

Da bietet das kleine Spiel erstaunlich viele Variationen. Es gibt es als Teamspiel zu viert. Eine Variante mit den Krähenplättchen bei denen man nicht sprechen darf bis zu dem Moment wo man eines der Plättchen legt. Dies wird noch verstärkt durch die Variante, das die Spieler sich durch Einsatz der Plättchen geheim besprechen dürfen.

 

Fazit

Ich fange mit dem Spielmaterial an. Die kleine Box ist wirklich randvoll gepackt. Diesen Inhalt erlebt man heute auch gerne mal in deutlich größeren Verpackungen.

Die Karten sind sehr schön illustriert. Trotz des Comic- Stils, kann man im Grunde alle Charaktere wiedererkennen.

Das Spiel selber funktioniert mit 2-4 Teilnehmern. Bei zwei Spielern ist natürlich alles deutlich berechenbarer. Die Regeln sind schnell erlernt und man kann gleich durchstarten. Das Spiel selber ist dann sehr flexibel in seinem Ablauf. Man hat gerade in den ersten Zügen sehr viele Möglichkeiten und am Ende ist es dann manchmal klüger einen Marker nicht zu bekommen, dafür dann aber die letzte Karte einer Familie zu nehmen, um eine Sonderfertigkeit auszuspielen. Darauf muss man natürlich auch immer beim Gegner achten und sollte seinen Zug so nicht zu spontan machen, da man gerade unbedingt die eine Karte möchte.

Alles in allem ist Die Hand des Königs ein stimmungsvolles schnelles Kartenspiel, das gerade, wenn man das Teamplay am Spieltisch mag, seinen Reiz hat und kurz an jedem Spieleabend eingeschoben werden kann. Fans der Serie/ Bücher können auf jeden Fall bedenkenlos Zugreifen.

 

Die Hand des Königs

Die Hand des Königs
75

Fazit

8/10

    Kommentar verfassen