Test: Dr. Microbe

Titel:

Dr. Microbe

Verlag:

Pegasus

Spieleranzahl:

2-4

Alter:

ab 8 Jahren offiziell (deutlich früher spielbar)

Dauer:

Ca. 10-20 Minuten

 

Worum geht es?

Die Spieler sind im Labor. Dort müssen sie Forschungsaufträge erfüllen und Mikroben, je nach Aufgabe in Ihre Petrischale geben. Dazu dürfen sie nur ihre Pinzette benutzen.

 

Wie spielt man?

Nach dem zuletzt Dr. Eureka für die Laborunterhaltung zuständig war, ist nun Dr. Microbe da und hat einige Aufträge. Das Spielprinzip ist dabei vom Grundsatz sehr ähnlich wie bei Dr. Eureka. Es gibt eine Karte die einen Auftrag gibt, der dann so schnell wie möglich abgeschlossen werden muss. Wer es am schnellsten schafft bekommt die Auftragskarte. Wer fünf Auftragskarten sammelt gewinnt das Spiel.

Die Petrischalen sind in vier Teile unterteilt. Einen großen und drei kleine. 1-3 dieser Felder sind auf den Auftragskarten mit Microben, in bestimmten Formen und Farben besetzt. Diese muss man nun so schnell wie möglich mit der Pinzette aus der Mitte in die eigene Schale befördern.

Der Clou ist nun, dass am Ende bei jedem Auftrag alle Felder der Petrischale besetzt sein müssen. Es gibt aber nur bestimmte Vorgaben. Der Rest muss selbstständig gefüllt werden. Die Microbe in dem großen Fach muss sich in Form und Farbe von den anderen unterscheiden. Die anderen Microben müssen jeweils eine unterschiedliche Form als die übrigen haben. In den drei kleinen Fächern müssen zwei Microben dazu die gleiche Farbe haben.

Als Variante gibt es noch einen Supervirus. Ein Stein der im Uhrzeigersinn herumgereicht wird Immer wenn er in der eigenen Petrischale liegt, muss man ihn erst weitergeben bevor man wieder etwas aus der Mitte ziehen kann.

 

Fazit:

Grundsätzlich gefällt mir als Erwachsener Dr. Eureka etwas besser. Aber auch Dr. Microbe kann einen durch die benötigte Schnelligkeit verwirren. Es ist aber etwas einfacher und man macht definitiv weniger Fehler, als beim erzählerischen Vorgänger.

Umso mehr Spieler dabei sind, umso größer ist die Herausforderung in der Mitte. Da kann es schon ein Durcheinander geben.  Grundsätzlich funktioniert das Spiel mit diesem einfachen Mechanismus sehr gut. Vor allem den Kindern bei uns, macht es großen Spaß obwohl sie deutlich jünger sind. Da werde ich demnächst auch einmal einzeln etwas schreiben. Aber wie der Vorgänger, ist Dr. Microbe im Grunde ein Spiel, das man auch schon dreijährigen geben kann.

Schon Hendrik mit drei Jahren versucht sein Glück. Er schafft es noch nicht die fehlenden Felder auszufüllen, aber spielt trotzdem sehr konzentriert. Das ist unglaublich. Sophia mit 5 Jahren versteht bei uns, spielerisch erfahren, das Spielprinzip komplett. Sie ist zwar noch nicht so schnell und macht auch noch Fehler, aber ist trotzdem begeistert dabei. Aber auch mit Erwachsenen untereinander, wirklich auf Geschwindigkeit, funktioniert Dr. Microbe. Allerdings empfehle ich da Dr. Eureka deutlich mehr. Einfach weil dort die Schwierigkeit, gerade auf Zeit, deutlich höher ist.

Wer beide Spiele nicht kennt, dem würde ich eher Dr. Eureka empfehlen. Es sei denn, man will mit dem leichteren Spiel beginnen. Dr. Microbe funktioniert für sich gut als schnelles, einfaches Spiel für jung, alt und beide gemischt. Und gerade diese gute Mischung, hebt bei mir die Wertung noch etwas an. Die Variante des Supervirus ist ok. Da hätte ich mir noch eine mit erhöhten Schwierigkeitsgrad gewünscht bzw. generell mehr Variationen um für etwas mehr Abwechslung zu sorgen.

Dr. Microbe

7.5

Fazit

7.5/10

Pros

  • Für Jung und alt
  • schöne Idee

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