Test: Die Mumien des Pharao

Name:

Die Mumien des Pharaos

Verlag:

Ravensburger

Spieleranzahl:

1-4

Alter:

ab 8 Jahren (schon früher aber durchaus spielbar)

Dauer:

Ca. 30 Minuten

Worum geht es?

Die Mumien sind los. Ihre Haustiere sind ausgebüxt Der Pharao ist verzweifelt und braucht dringend eure Hilfe. Die Mumien müssen zurück in ihre Grabkammern gebracht und die Haustiere gefunden werden.

Wie spielt man?

Im Grunde ist das Spielprinzip von die Mumien des Pharao ganz einfach. Gespielt wird reihum im Uhrzeigersinn. Es gibt sogenannte Suchkarten, die jeweils ein gesuchtes Tier anzeigen. Zusätzlich haben die Karten auf der Rückseite immer noch bestimmte Symbole. Diese muss dann der linke Nachbar vor seinem Zug erst ausführen.

Auf dem Feld selbst gibt es sehr viele Pyramiden, außerdem einige Rissplättchen, die den Inhalt darunter zeigen. Unter einigen Feldern gibt es noch Löcher, durch die die auf dem Spielfeld platzierten Mumien in den Boden zurück in ihr Grab befördert werden müssen. Diese kann man unter anderem durch die Rissplättchen sehen, aber eben auch die gesuchten Tiere. Die Pyramiden verbergen jeweils ein Feld komplett.

Wie aber funktioniert nun ein Zug? Es gibt ein komplett freies Feld. Dieses freie Feld muss man zu dem gesuchten Tier bringen um die Karte zu bekommen.  Dies macht man, in dem man immer eine angrenzende Pyramide (oder Rissplättchen/Sockelplättchen) auf das freie Feld schiebt.

Dadurch kann folgendes passieren:

Ein leeres Feld erscheint: Weiter geht es.

Man schiebt eine Mumie in ein Loch:  Man bekommt das auf dem Mumienplättchen abgebildete Siegel. Weiter geht es.

Ein anderes Tier als das gesuchte ist zu sehen? Der nächste Spieler ist an der Reihe.

Das gesuchte Tier ist zu sehen?  Nimm dir die Suchkarte. Der nächste Spieler ist an der Reihe. Die Zahl auf der Suchkarte zählt am Ende als Siegpunkt.

Ein Geheimgang ist zu sehen? Man darf statt nur einer Pyramide einmalig eine ganze Reihe bewegen. Danach ist man wieder am Zug.

Nun muss der nachfolgende Spieler nach einem richtigen Tier ja oft eine Aktion ausführen. Da kommt der Kniff zum Zuge, der die Situation etwas schwieriger macht. Es gibt nämlich jeweils eine Platte mehr als auf dem Spielplan liegen. Eine Platte hat jeweils vier Felder. An den Längsseiten des Spielplans kann man die überschüssige Platte einstecken. Es gibt drei Bahnen. Eine Bahn verschiebt sich unten den Pyramiden komplett und an der anderen Seite kommt die überschüssige Platte heraus. Durch die Konstruktion des Spielbretts bleiben die Pyramiden alle auf der Stelle.

Sollte dadurch das gesuchte Tier herausfallen, wird eine neue Suchkarte aufgedeckt. Es kann stattdessen aber auch sein, dass die Mumien wieder aufgefüllt werden. Als dritte Möglichkeit passiert beides zusammen.

Die Mumie des Pharao ist beendet, sobald die letzte Suchkarte genommen wurde. Es werden dann die Punkte auf den Suchkarten zusammengezählt.  Dazu gibt es einen Punkt pro Pharao- Siegel und je drei Bonuspunkte für jedes Set, bestehend aus den vier verschiedenen farbigen Siegeln. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Das Foto stammt von der Packungsrückseite. Es erklärt gut auf einem Blick die verschiedenen Funktionen des Spiels.

Fazit:

Zunächst einmal zur Ausstattung von die Mumien des Pharao. Es ist alles in Plastik gehalten. Die Idee des Spielbretts mit zwei Ebenen und dem Verschieben der unteren Ebene ist schön kombiniert. Das Verschieben der Platten erinnert natürlich stark an das verrückte Labyrinth.

Im Grunde ist es gerade für Spieler, die ein recht gutes Gedächtnis haben, relativ einfach sich Positionen zu merken. Man muss sich aber im Grunde fast alle Positionen merken, um nicht kurz vor dem Ziel auf einmal ein anderes Tier aufzudecken. Und das Verschieben der Karten ist wirklich keine leichte Angelegenheit, da auf dem Spielplan sehr viel völlig gleich aussieht. Durch die Pyramiden kann man da ordentlich durcheinanderkommen.

Die Regeln sind im Grunde sehr einfach, das Spielprinzip ebenfalls und von Jung und Alt schnell verstanden Trotzdem ist das Spiel nicht leicht zu meistern. Für mich ist es so ein gelungenes Familienspiel.

Was ich mir noch gewünscht hätte, wären ein bis zwei spielerische Ergänzungen und Varianten, einfach um für etwas mehr Abwechslung zu sorgen. Es gibt zwar eine Profiregel, die erschwert das Spiel allerdings nur bei genau den gleichen Regeln. Ich denke dabei zum Beispiel an einige Zusatzplatten mit einer Ergänzungsregel oder eine Ergänzung zu den Mumien oder auch eine Ergänzung für mehr Interaktion untereinander. Die ist nämlich leider im Grunde nicht vorhanden.

Schön finde ich, dass auch ein 1-Spielermodus vorhanden ist. Die Regeln sind im Grunde die des Grundspiels und man versucht so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Dies ist aber ausschließlich ein Modus für Kinder.

Als Gedächtnisspiel und als Familienspiel funktioniert, wie oben schon geschrieben habe, „Die Mumien des Pharao“ aber trotzdem. Die Thematik ist dabei schön in das Spielsystem integriert. 

 

 

 

Die Mumien des Pharao

Die Mumien des Pharao
7.2

Fazit

7.2/10

Pros

  • Ägyptenthema
  • schönes funktionales SPielbrett
  • Spielprinzp

Cons

  • wenig zusätzliche Spieloptionen
  • oft längere Züge

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