Test: Der geheimnisvolle Zaubersee

Name:

Der geheimnisvolle Zaubersee

Verlag:

Drei Magier/ Schmidt Spiele

Spieleranzahl:

2-5

Alter:

Ab 5 Jahren

Dauer:

Ca. 16 Minuten

Worum geht es?

Die drei Magier haben es fast geschafft und die Burg Rabenfels liegt hinter ihnen. Vor ihnen liegt nur noch der geheimnisvolle Zaubersee. Seerosenblätter zeigen den Weg, doch einige von ihnen sind mit einem bösen Zauber belegt. Und so treiben die drei Magier sogar immer wieder zurück zur Burg.

Aber da sind ja noch die magischen Seebewohner, die das Spiel des bösen Magiers kennen und den drei Magiern helfen, so gut sie können.

Wie spielt man?

Ziel des Spiels ist es, alle vier Figuren so schnell wie möglich an das andere Ufer zu bekommen.

Wenn man sich den Spielplan ansieht, dann sind für den eigenen Zug die verdeckten Plättchen neben der Box entscheidend. Denn man muss genau eines aufdecken und möglichst das Tier, was dem auf Feld entspricht, auf der eine Figur gerade steht.  Nach seinem Zug dreht man das Plättchen wieder um. So kann man sich merken, wo die einzelnen Tiere des Spielplans legen. Stimmt das Tier nicht überein, ist der nächste Spieler am Zug.

Nun wäre dies bis hierhin zu einfach. Denn während man eine Figur zieht, kann diese auf einmal gestoppt werden. (Magnete in den Plättchen, die man unter den Spielplan steckt. Man darf dann nicht weiterziehen).

Neben den Tieren gibt es bei den verdeckten Plättchen auch noch den Zauberer Rabenhorst, je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad in unterschiedlicher Anzahl.  Deckt man ihn auf, darf man nicht ziehen. Dazu nimmt man den Wasserstreifen (die Pappstreifen unterhalb des Spielplans), zieht ihn heraus und legt ihn am anderen Ende wieder in die Schachtel hinein. Das klingt komplizierter als es ist. Dies hat nun zur Folge, dass die Magnetfelder unter dem Spielplan die Position wechseln und so die Züge, die eben noch möglich waren, nun eben nicht mehr möglich sind. Gleichzeitig gehen alle Figuren durch das Zurückschieben einen Schritt zur Burg zurück. Und zu guter Letzt wird auch die Rabenhorst Figur einen Schritt weitergezogen.

Gewonnen hat man, wenn man es zusammen schafft, alle Figuren ans gegnerische Ufer zu ziehen.  Befindet sich noch mindestens eine Figur nicht am rettenden Steg, wenn Rabenhorst sein Zielfeld erreicht, ist das Spiel verloren.

Das Bild stammt von Schmidt Spiele.de. Es zeigt gut wie die Platten unterhalb des Spielbretts geschoben werden.

Meinung:

Tatsächlich finde ich die Anleitung des Spiels deutlich komplizierter zu lesen als es eigentlich hätte sein müssen.

Das Spielprinzip ist einfach erklärt, aber nicht ganz einfach zu handhaben. Denn der geheimnisvolle Zaubersee hat schon einen Schwierigkeitsgrad, der ordentlich ist. Und das liegt bei den Kindern hauptsächlich am Konzentrationsgrad, den man halten muss.

Es gibt im Grunde zwei Schwierigkeitsgrade. Am aller wichtigsten ist es, sich die Plättchen neben dem Spielbrett zu merken. Das ist als Team durchaus gut machbar, aber das Spiel und Kinder untereinander lenken natürlich auch sehr gut ab. So ist die Quote des Vergessens durchaus vorhanden.

Wenn man das meistert, hat man gute Chancen das Spiel zu gewinnen. Aber man kann natürlich noch den Schritt weitergehen, in dem man versucht nachzuvollziehen, wie sich die magnetischen Felder auf dem Plan verändern. Das ist mit fünf Jahren natürlich im Gesamtpaket noch schwierig, aber mit fortschreitendem Alter immer besser möglich.

Der geheimnisvolle Zaubersee ist auch optisch wieder absolut gelungen. Das ist und bleibt eine der großen Stärken dieser Spielreihe.  Im Gesamtpaket haben wir hier ein sehr gelungenes Kinderspiel, das den Kopf fordert und nicht mal eben nebenbei gespielt werden sollte. Aber es macht auf jeden Fall auch beim wiederholten Spiel ohne Einschränkungen Spaß. Dabei finde ich es gerade schön, das man hier kooperativ spielt.

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar.  Es steht mir frei, meine eigene Meinung zu äußern.

Der geheimnisvolle Zaubersee

8.8

Fazit

8.8/10