Test: Aufbruch zum Roten Planeten

Aufbruch zum Toren Planeten

(Heidelberger Spieleverlag/ Asmodee)

Spieleranzahl2-6
Zeit (Packung)45-90 (je nach Spieleranzahl)
Alter14 +

Worum geht es?

 Im Jahr 1888 wurden unter der Oberfläche des Mars Rohstoffe gefunden. Unter den Bergbaugesellschaften ist nun ein gnadenloser Kampf um die Rohstoffe entbrannt. Die Spieler versuchen nun mit ihrer Bergbaugesellschaft Astronauten zum Mars zu bringen die Rohstoffe bergen sollen.

Wie spielt man?

Grundsätzlich hat man bei Aufbruch zum Roten Planeten ein Ziel: Man will seine Astronauten auf den Raketen platzieren um diese zu bestimmten Zonen auf dem Mars oder dem Mars-Mond zu bringen. Neben Mehrheiten in den Gebieten gilt es auch geheime Aufträge zu erfüllen und damit am Ende Siegpunkte zu verdienen.

Jeder Spieler hat 9 Charakterkarten. Diese haben drei Funktionen.

  • Zum einen sorgt die Nummer der Charakterkarte von 1-9 für die Zugreihenfolge in jeder Runde. Es wird von 9 ein Countdown runtergezählt. Wenn seine Nummer dran kommt, ist man am Zug
  • Zum zweiten wird eine bestimmte Anzahl an Astronauten auf ein oder mehrere Raumschiffe platziert
  • Und zu guter Letzt hat jede Karte noch eine Sonderfunktion. Man kann einen gegnerischen Astronauten töten, Schiffe starten lassen, Figuren verschieben, Auftragskarten ziehen, Charakterkarten wieder auffüllen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Es gibt zehn Spielrunden. In diesen  Spielrunden gibt es drei Wertungen. Hier werden Rohstoffe an die Spieler verteilt und zwar immer mit mehr Wertigkeit.

Für Abwechslung sorgt der Ereigniskartenstapel aus dem man auch über eine Charakterkarte kommt. Hier gibt es so genannte Ereigniskarten die entweder sofort oder oft auch erst am Ende eine Wirkung haben. Darunter auch Entdeckungen die man verdeckt einer Randzone des Mars zuordnen kann. Hier gibt es dann vor der Schluss Wertung noch Veränderungen wie mehr Rohstoffe.

Fazit:

Grundsätzlich hat uns Aufbruch zum Roten Planeten sehr viel Spaß gemacht.

Warum das so ist, einmal etwas übersichtlich dargestellt.

  • Das Spielmaterial ist wirklich schön anzusehen
  • Es geht sehr schnell von statten und man hat wenig Zeit in der man passiv am Tisch sitzt.
  • Man hat mit seinen Charakteren ein breites Spektrum an Möglichkeiten.
  • Die Aufträge sorgen dafür das man gut auf sein Ziel hinarbeiten kann (ähnlich Risiko) man gleichzeitig aber mit allen anderen um die wertvollsten Ressourcen kämpfen muss.

Mit einem muss man klar kommen. Je mehr Spieler teilnehmen, desto größer ist natürlich der Glückfaktor. Und zwar nicht, das die eigenen Aktionen dann nicht aufgehen, ja das kommt sicher auch vor, aber es kann natürlich sein, aber wenn 5 Spieler vor Dir dran sind, ist das Spielbrett oft sehr verändert, Raketen besetzt so das es dann doch viel zu improvisieren gilt. Aber das ist bei allen Strategiespielen mit verschiedenen Feldern ja so. Aber gefühlt ist es hier durch das sehr enge Spielfeld trotzdem etwas mehr.

Warum kriegt das Spiel keine absolute Höchstwertung? Einen kleinen Abzug kriegt eben diese Glückswertung. Einen größeren die Ereigniskarten die extra auf der Packung vorne angesprochen werden. Denn diese sind zum Teil wirklich so mächtig, das sie die Strategie von 10 Runden komplett zerstören können. Das kann schon frustrieren, gerade da man durch das Charakterkartenprinzip nur sehr selten die Möglichkeit hat eine Karte zu ziehen. Da hätte ich mir deutlich mehr Balance und nur kleine Vorteile gewünscht.

Aber Aufbruch zum Roten Planeten macht als Gesamtpaket trotzdem eine Menge Spaß. Dabei sind positiv die sechs möglichen Spieler und die doch recht kurze Spieldauer zu erwähnen.

 

Aufbruch zum Roten Planeten

Aufbruch zum Roten Planeten
7.5

Langzeitspielspass

7.5 /10

Spielmechanik

7.5 /10

Kommunikation

7.5 /10

Pros

  • intuitiv
  • tolles Setting
  • schnelle Züge

Cons

  • mächtige Ereigniskarten
  • Glücksfaktor
  • je mehr Spieler - je weniger Taktik möglich

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