Rezension: LUNA – Wolfsmond

Luna – Wolfsmond

Autor:

Ian McDonald

Genre:

Science Fiction

Verlag:

Heyne

Seiten:

484

Dies ist der 2. Teil der Reihe. Der erste Teil „LUNA“ ist überall normal erhältlich. Ich werde im Fazit generell einmal auf die Serie eingehen. Wer also nur das Fazit liest, wird nicht gespoilert.


 

 

Kurzinhalt:

Da es schlag auf Schlag geht, ist es sehr schwer hier nicht zu spoilern. Der Roman setzt nach dem „Ende“ des Imperiums der Cortas ein. Auf dem Mond wird alles neu geordnet und der Familienkrieg geht weiter. Die Familien gehen dabei aufs ganze und die Menschheit steht kurz vor einem großen Krieg.

Fazit:

Im zweiten Teil der Serie nehmen die Geschehnisse auf dem Monat deutlich Fahrt auf und man kann nun eine erste Bilanz der zwei Bücher und auch zu dem Vergleich auf dem Titel zu Game of Thrones ziehen.

Die Luna Serie schafft über zwei Bände eins, dass sie unglaublich interessant macht. Wir haben hier Science Fiction die schon sehr weit in der Zukunft spielt, aber trotzdem beschränkt es sich auf die Menschen. Es gibt keine Außerirdischen, Portale, Raumschiffe, tödliche Krankheiten. Und trotzdem schafft es McDonald Spannung aufzubauen. Klappt das durch Intrigen und plötzliche Tode von liebgewonnene Charakteren? Integriert wird hier tatsächlich überall, das gefällt mir sehr gut. Die Familien haben Probleme mit anderen Familien und auch immer wieder untereinander. Und man darf sich hier auch darauf einrichten, dass McDonald seine Charaktere nicht schont. Was aber nicht so gelingt ist die Identifikation mit den Charakteren. Ja, es nicht nur schwarz und weiß, aber mir fehlt hier auf einem guten Niveau das letzte mit fiebern.

Auf den näheren Inhalt gehe ich hier bewusst nicht ein, da es unheimlich schwer ist, nicht komplett zu spoilern.

Ich glaube das liegt auch daran, dass bei den Charakterbeschreibungen und oft auch bei Ortsbeschreibungen bzw. bei der Handlung einfach ein paar mehr Seiten gut getan hätten. So liest sich alles schnell und gut, aber das letzte Ende zum sehr gut/ Weltklasse fehlt. Aber das soll den Roman nicht schmälern. Wer ruhige Science Fiction gerne hat, der kann hier bedenkenlos zuschlagen. In Teil zwei nimmt das Tempo etwas zu und doch bleibt es im Gegensatz zu vielen anderen Science Fiction Büchern eben dann doch das Game of Thrones der Fantasybücher, nur eben auf einem leicht anderen Niveau.

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar des Verlages. Es steht mir frei meine Meinung zu sagen. Es handelt sich nicht um Werbung.

 



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7.2

Fazit

7.2/10

Pros

  • neues Setting
  • ruhige Science Fiction
  • Intrigen

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