Rezension: Alif der Unsichtbare

Titel:

Alif der Unsichtbare

Autor:

G. Willow WIlson

Verlag:

Tor

Seiten:

528

Kurzinhalt: 

Alif ist ein Hacker aus den arabischen Emiraten. Er hilft allen Klienten, die bereit sind zu zahlen, und bietet ihnen dafür dann Sicherheit im Internet. Alles ändert sich für ihn, nachdem ihm das Buch „Tausend und ein Tag“ zugespielt wurde. Seine Seite wird gehackt und er muss alles über Bord werfen. Mit dem Buch offenbart sich ihm aber auch, dass die Dschinns wirklich existieren. Aber damit nicht genug, denn die Art wie dieses Buch geschrieben wurde, kann die Welt verändern.

Meinung:

Alif der Unsichtbare ist ein wilder Ritt, wie ich ihn zuvor selten bis noch nie erlebt habe. Das ist im Grunde positiv. Im Grunde weiß man hier nie, was auf der nächsten Seite passiert und schon gar nicht, wie das Buch endet. Das kristallisiert sich erst am Ende heraus.

Aber davor ist es wirklich stark, welche Story Wendungen das Buch nimmt und wie die verschiedenen Charaktere eingesetzt werden. Unberechenbar, aber nicht unbedingt unlogisch. Die Welt, gerade dann mit den Dschinn, ist einfach „fantastisch“. So muss Science-Fiction sein. Aber das Buch ist halt auch mehr als nur eine Science Ficition. Alif der Unsichtbare springt förmlich durch die Genres Science Fiction, Fantasy, Märchen, Action. Tatsächlich ein toller Genre Mix und als Debutroman wirklich sehr mutig. Aber es ist durchaus gelungen.

Soweit so gut. Abzüge gibt es bei mir für die Liebesgeschichte des Buches. Diese hält sich im Grunde, auch wenn sie wichtig ist, schön im Hintergrund. Mir ist das aber alles zu schwarz/weiß und dann zu sehr gewollt. Aber sie ist nicht so präsent, dass es wirklich stören würde. Damit zusammenhängt ist es aber Alif generell, der für mich nicht 100%ig als Sympathieträger herüberkam. Ganz genau beschreiben kann ich es nicht. Aber es mag wohl auch hier etwas mit dieser Naivität zu tun haben.

Der Schauplatz in den Emiraten ist unverbraucht. Die Idee mit den Dschinn passt dazu natürlich wie die Faust aufs Auge. Und es wird generell noch viel auf die Kultur und Gebräuche eingegangen. Das alleine, und damit reicht mir schon der Schauplatz an sich, hat für mich zum Lesespaß ordentlich beigetragen.

Letztendlich bin ich super schnell durch das Buch gekommen und habe mich dabei nicht gelangweilt, sondern wollte immer wissen, wie es weitergeht.

 

Es handelt sich um ein Rezensionsexemplar vom Verlag. Ich darf frei meine Meinung äußern und das Buch bewerten wie ich möchte.

 

Alif der Unsichtbare

9,99
8

Fazit

8.0/10

Pros

  • Fantastische Geschichte
  • Viele Wendungen
  • modernes Märchen inkl.

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