Rezension: Wild Cards – 4 Asse (die erste Generation)

 

Wild Card- 4 Asse (die erste Generation)

Wild Cards Die erste Generation 01Vier Asse von George RR Martin
Wild Cards Die erste Generation 01Vier Asse von George RR Martin

Autor:

Diverse (inkl. George R. R. Martin)

Genre:

Comic/ Superhelden

Verlag:

Penhaligon

Kurzinhalt:

Direkt nach dem zweiten Weltkrieg wird ein schrecklicher außerirdischer Virus freigesetzt. Dieser sorgt für drastische Änderungen. Viele Menschen sterben, dazu gibt es Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten/ Superkräften (Die Asse) und Menschen mit willkürlichen Mutationen (Die Joker). Beide Gruppen sind auf einmal Teil der Gesellschaft und alle müssen lernen mit einander zu leben.

Meinung:

Ich bin grundsätzlich ein großer Marcel/DC Fan, zumindest was die zahlreichen Verfilmungen angeht. Was mich aber stört, dass es zwar viele Geschichten und Verstrickungen gibt, dass es aber keine generelle Startgeschichte gibt auf der man aufbauen kann, die alles erklärt. Dazu ist dieser gesellschaftliche Part auch oft nur ein kleiner Nebenaspekt.

 Was bekommt man also hier? Eine Menge Kurzgeschichten die mal mehr und mal weniger auf einander aufbauen, und einige Jahrzehnte nach und auch etwas vor dem Zwischenfall abdecken. Dabei ist der Name George R. R. Martin auf dem Cover irreführend da er nur für einen Bruchteil der Geschichten verantwortlich ist. Und tatsächlich gab es für mich deutlich bessere als der Teil von Martin. Aber sein Name schlägt halt momentan alles.

Wie es bei einer Kurzgeschichtensammlung so ist, gerade wenn verschiedene Charaktere vorgestellt werden (von denen ich bei vielen hoffe das man sie in späteren teilen nochmal wiedersieht) gefallen einem nicht alle Geschichten gleich gut.  Der Handlungsstrang an sich, ich will gar nicht zu viel verraten, ist aber handlungsübergreifend absolut unterhaltend. Nicht jede Geschichte ist für den Gesamtkanon gleich wichtig, aber auch dies ist absolut gewollt.

 Durch die Kurzgeschichten kommt man immer relativ schnell auf den Punkt und es entsteht keine Langeweile. Das Konzept einer durch viele Autoren durchdachte Welt ist einleuchtend und alles passt gut zueinander. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Man ist Teil einer entstehenden Welt und ist gespannt auf das was noch kommt.

Gibt es negatives anzumerken? Natürlich gibt es keinen großen Tiefgang. Wer also einen tiefgreifenden Plot über 100te Seiten erwartet sollte hier nicht zugreifen. Dazu sind einige Geschichten und Charaktere doch sehr stereotypisch. Und wie schon erwähnt kann es natürlich bei der Vielzahl der Geschichten immer sein, das der eigene Geschmack hier und dort nicht getroffen wird.

Wenn man also ein Comicfan ist oder, was bei vielen wohl eher zutrifft, Fan der Marvel/DC Comicverfilmungen sollte euch Wild Cards gefallen. Und dann natürlich alle die einfach gut unterhalten werden.

 

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar des Verlages. Es steht mir frei meine Meinung zu sagen. Es handelt sich nicht um Werbung.

 

 

Wild Card- 4 Asse (die erste Generation)

8.2

Fazit

8.2/10

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