Review: UnREAL 1. Staffel

UnREAL ( 1. Staffel )

 

Worum geht es:

Auch in Deutschland sind Realitiy Serien sehr beliebt. Neben der Mutter des Genres Big Brother erreicht vor allem der Bachelor viele Millionen Zuschauer und hat etliche Fans. In dieser Serie wird das amerikanische Bachelor Everlasting gedreht und man blickt als Zuschauer hinter die Kulissen des Formats.

 

Wo läuft es:

Die 1. Staffel ist komplett bei Amazon Prime zu sehen.

Besetzung und Synchronisation:

Hauptfigur der Serie ist Shiri Appleby die mir persönlich besonders aus Life Unexpected in Erinnerung geblieben ist. Sie hatte aber auch eine wiederkehrende Rolle in Emergency Room und Rollen in vielen vielen anderen Serien.

Mit Constance Zimmer ist eine weitere Darstellerin mit längerer Serienvergangenheit an Board. Also zweiter Chef neben Constance Zimmer wurde Craig Bierko gecastet der eher für die Pointen zuständig ist, aber auch seine Rolle einfach großartig spielt.

Auch bei den Damen die auf der Suche ist wurde ganze Arbeit geleistet. Jede spielt ihre Klischeefrau gekonnt überspitzt.

Auch hier sind wieder viele Jungschauspieler an Board. Das Niveau ist aber durchaus, im guten Sinne ein andere als bei so manch anderer momentan laufenden Serie (siehe meine letzten Reviews)

 

 

Die Synchronisation ist wie eigentlich immer bei Amazon auf einem sehr hohen Level.

 

Fazit:

UnREAL hat mich komplett überrascht und absolut nur im Positiven. Ich habe die erste Staffel, bestehend aus 10 Folgen jetzt innerhalb von knapp über einer Woche sogar zweimal gesehen.  Und auch beim zweiten Mal kam keine Langeweile auf. Warum ist das so? Denn der Trailer hat mich noch keinesfalls überzeugt. Der überzogende Humor, der im Trailer teilweise zu erwarten war ist nicht vorhanden. Ja, UnREAL hat auch in jeder Folge witzige Momente, man muß schmunzeln, es wird oft auch dunkel vom Humor und oft ist es auch herzlich übertrieben aber trotzdem kann ich mir gerade in Amerika, aber durchaus vielleicht eine Ebene weniger übertrieben solche Methoden bei solchen Produktionen vorstellen und genau das ist für mich der große Anreiz. Dazu sind die Schauspieler wirklich gut gecastet und harmonieren alle sehr gut miteinander. Am Ende ist UnREAL aber sicher keine Comedy sondern eher ein gut überspitztes Seriendrama.

Es gibt grundsätzlich drei Handlungsstränge die miteinander verwoben sind. Zum einen will natürlich der gefallene Junggeselle einer englischen sehr reichen Familie seine Traumfrau finden bzw eigentlich eher die Frauen Ihren Traummann. Dann gibt es im P.roduktionsteam für die Frauen und auch den Mann Ansprechpartner die sich um ihre Frauen kümmern sollen und ihnen möglichst die richtigen Worte und Themen in den Mund legen sollen oder diese auch mal aufeinander hetzen. und last but not least gibt es das Produktionsteam untereinander, im guten wie im schlechten.

Der Serie tut die Länge von 10 Folgen dazu sehr gut. Es gibt keine Kompromisse und keine Längen sondern es geht Schlag auf Schlag.

Natürlich wird, allein vom Setting her UnReal nicht für jeden etwas sein. Ich empfehle allerdings der Serie trotzdem eine Chance zu geben.  Und das beste dazu: Die zweite Staffel wird ebenfalls auf Amazon jeden Freitag ausgestrahlt.

 

 

UnREAL

8.5

Fazit

8.5/10

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