Review: The Man in the High Castle (2. Staffel)

The Man in the High Castle

2. Staffel

 

 

Achtung, diese Rezension beinhaltet Spoiler. Wer die Serie nicht kennt, sollte sich meine spoilerfreie Rezension zur 1. Staffel durchlesen.

Schon die erste Staffel von The Man in the High Castle hat mich begeistert (9/10). Für die zweite Staffel gab es nun keine Buchvorlage mehr. Umso gespannter war ich wie es weitergeht. Ich habe die 10 Folgen tatsächlich in zwei Tagen geschafft. Das sagt denke ich schon alles.

Die Serie ist ein brutal gutes Drama. Womit kann man anfangen.

 

Die Hintergrundgeschichte/ politisches Geschehen:

Während es in der ersten Staffel viel mehr um die reine Handlung um den Film ging nimmt hier die global politische Handlung wirklich Schwung auf und man erfährt viel über die Strukturen und Geschehnisse.

Die Kulisse:

Es ist wirklich klasse was Amazon hier aufgefahren hat. Das große Nazi reich ist einfach unglaublich gut dargestellt und gerade die letzten Szenen wirken allein durch die Kulisse noch gleich viel imposanter. Es wirkt alles durchdacht und aus der realen Welt weiterentwickelt.

Die Charaktere:

Die Geschichten der ersten Staffel werden alle für mich perfekt weitergeführt. Alle haben einen Hintergrund, ihre Handlungen sind durchweg glaubhaft und es gibt eine wirkliche Charakterentwicklung. Als Beispiel für mich die 3. Folge als John Smith mit seinem Sohn zum See fährt. Man erwartet alles, er kann ihn retten, ihn umbringen, es ist völlig offen und doch hätte man aufgrund der Handlung bis dato wohl beides absolut nachvollziehen können. Dies war de erste Szene der Staffel bei der ich auch wirklich gebangt habe, da ich unbedingt wollte das Smith den richtigen Weg geht. Dazu muss man sagen. Die Schauspieler liefern perfekte Arbeit.

Die Handlung:

Die Handlung selber setzt für mich allem die Krone auf. Es ist alles nahezu perfekt verwoben ohne das sich viele Charaktere auch nur einmal begegnen haben sie doch alle miteinander zu tun. Es geht hin und her, man kann niemanden trauen, traut jedem alles zu. Besonders gut fand ich die durchaus mutige Entscheidung Julia Crain und Joe Blake sich die zweite Staffel nicht einmal begegnen zu lassen. Für Hollywood schon fast sensationell.  Im Vergleich ist die direkte Widerstandsgeschichte am schwächsten, aber sie fügt sich perfekt in das Gesamtgebilde ein und wie die Handlung des Films aus der ersten Staffel eingebunden ist, ist wirklich perfekt inszeniert.  Und die letzte Folge ist wirklich an Spannung nicht zu überbieten. Ich hatte bis zuletzt keinen Schimmer wie alles endet.

Die Staffel endet offen und spannend, aber auch das eher bis auf Julia, auf der großen Ebene. Ich bin unglaublich gespannt wie es weitergeht.  Klar kann man hier und da sicher Mäkeln aber das Gesamtergebnis ist für mich einfach ein Ereignis und die Serie ist sicher in meinen All Time Top 10. Eine glatte 10!!!

 

The Man in the High Castle 2. Staffel

10

Fazit

10.0/10

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