Review: Daredevil (1. Staffel)

Review: Daredevil 1. Staffel (Netflix)

Erinnert Ihr euch alle noch gut an das Jahr 2003? Ben Affleck als Daredevil und für fast jeden folgte das Grauen. Ich habe schon Stimmen gehört, die dieser Serie durch diesen Film keine Chance geben wollen. Das wäre ein Fehler….

 

Die Handlung:

Matt Murdock hatte als Kind einen Chemikalienunfall und ist seitdem blind. Mit diese Unfall wurden aber seine anderen Sinne übernatürlich geschärft. In seiner Kindheit wurde er  noch in der Kampfkunst gelehrt.

Zusammen mit seinem besten Freund Foggy eröffnet er nun eine kleine Kanzlei um den Leuten aus ihrem früheren, heruntergekommenen,  Viertel „Hells Kitchen“ zu helfen.

Nachts kämpft Murdock gegen Verbrecher. Er verbirgt seine Identität hinter einer schwarzen Maske (nicht das bekannte Daredevil Kostüm). Hierbei lernt er auch ihre neue Assistentin Karen Page kennen, die den Staffelübergreifenden Fall ins Rollen bringt.

Der große Gegenspieler ist Wilson Fisk, der versucht die Stadt unter seine Kontrolle zu bringen, stets unter de Vorand, das er der Stadt und dem Viertel helfen möchte.

 

Die Besetzung/ Synchronisation:

Charlie Cox ist ein  hundertmal besserer Dardevil als Affleck es je war. Ich bin mir trotzdem noch nicht sicher ob ich komplett mit ihm warm werde, aber er muß diese Staffel auch nicht alleine tragen, in so fern stört dies gar nicht mal.

Sein Partner Foggy gespielt von Elden Henson und die aus vor allem True Blood bekannte Deborah an Wolf als Karen Page bilden mit Cox zusammen ein gut funktionierendes Duo.

Vincent D’Onofrio als Fisk ist eine großartige Besetzung die vielen Folgen dadurch schon einen gewissen Kick gibt. Er spielt seine zerissene, gestörte Rolle wirklich großartig.

Auch alle Nebenrollen sind durch die Bank ordentlich Bank ordentlich besetzt. Gleiches gilt für die Synchronisation.

 

Fazit:

Daredevil spielt im gleichen Universum wie Jessica Jones, allerdings zeitlich etwas vorher. Wie auch Jessica Jones ist Daredevil düster gehalten. Das passt allerdings sehr gut zu der Serie. Sie zeigt den Weg hin zu dem bekannten Charakter. Im Grunde ist die 1. Staffel also die Vorgeschichte.

Das Trio Murdock, Foggy, Page funktioniert hervorragend. Schön ist dabei, das auch Foggy und Page allein und zusammen nicht wenige Szenen spielen.

Wie oben schon geschrieben, auch die Geschichte um Fisk selber ist sehr düster und so in Szene gesetzt, das man wirklich nie weiß, was nun als nächstes passiert. Die Kämpfe, die aufeinandertreffen gut gegen Böse, es ist alles stimmig.

Zu kritisieren habe ich, das wir hier die Vorgeschichte von Daredevil miterleben ohne aber das viele Hintergründe schon auch nur ansatzweise aufgeklärt werden. Das sorgte bei mir doch manchmal für ein großes Fragezeichen. Dazu kommt das Daredevil als Superheld nicht mein absoluter Favorit ist und es wohl auch nie sein wird, aber er wird hier mit Würde ausgestattet und man nimmt es ihm auch ab. Die Wut die seinen Charakter antreibt und auch die Mimik passen. Das war vorher ja nicht so.

Gebt Daredevil noch einmal eine Chance, ihr werdet gut unterhalten werden.

Daredevil 1. Staffel

8.3

Fazit

8.3/10

Pros

  • Düster
  • tolle Schauspieler
  • gute Charaktertiefe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.