Review: Billions (1. Staffel)

Review:  Billions (1. Staffel)

Billions

 Das Foto stammt von der Homepage sky.de

Worum geht es?

Billions ist ein Drama um das Wallstreet Milieu herum. Es treffen zwei Big Player auf einander. Der erfolgreichste Hedgefondmanager der USA wird gejagt und verfolgt von Chuck Rhodes, einem Bundesstaatsanwalt der Regierung dessen Frau schon sehr lange für eben diesen Hedgefondmanager Bobby Axelrod arbeitet. Mit dem Entschluss Axelrod anzuklagen kommt es nicht nur zu einem Interessenkonflikt, es entsteht eine wahre Schlammschlacht.

Besetzung und Synchronisation:

Billions ist wirklich hochklassig bei den Hauptdarstellern besetzt. Fangen wir an mit Damian Lewis, wohl einem der Serienstars der letzten 5 Jahre. Drei Staffeln Homeland waren wirklich brillant gespielt und auch hier ist ihm die Rolle wieder auf den Leib geschnitten und man merkt ihm den Spaß und die Harmonie mit den Mitdarstellern an.

Apropo Harmonie, seit Gegenpart Paul Giamatti, der seit 25 Jahren in diversen Filmen wie zuletzt 12 Years a slave und Hangover mitgespielt hat ist perfekt ausgewählt. Sie Szenen mit Lewis selber strotzen nur so von der Anspannung zwischen den beiden und auch sonst spielt Giamatti den überaus hartnäckigen Bundesstaatsanwalt wirklich mitreißend.

Seine Ehefrau wird gespielt von Maggie Siff, die eine Psychologin spielt. Sie ist Serienfans bekannt durch Mad Man und vor allem aber Sons of Anarchy. Auch sie harmoniert perfekt mit den beiden anderen Hauptdarstellern und sie gibt ihrer Rolle so ein gutes Gefühl, das man ihre gespaltenen Gefühle ebenfalls gut nachfühlen kann. Axelrods Ehefrau wird gespielt durch Malin Akerman, die sich ebenfalls perfekt ergänzt Diese Aufzählung kann man um im Grunde jede Nebenrolle weiterführen.

Die Synchronisation ist ebenfalls überaus gelungen.

 

Fazit:

Um es in einem Satz zusammenzufassen: Billions ist wirklich fantastisch und auf seine Art für mich eine der besten Serien die ich bisher gesehen habe. Die Charaktere agieren wundervoll miteinander. Dazu bieten die 12 Folgen a fast einer Stunde ein Wechselbad der Gefühle.  Es ist durchgehend spannend inszeniert und es gibt viele Wendungen die aber durchgehend nachvollziehbar sind und die Tiefe der Charaktere nur untermalen. Und für mich das beste daran, und das erinnert tatsächlich etwas an George R. R. Martin, nein hier steben nicht alle Hauptdarsteller, es gibt im Grunde kein wirkliches gut und böse, sondern es verschiebt sich alles immer, die Motivationen ändern sich und man ist immer mittendrin, sich nicht sicher, zu wem man halten soll. Und wie gesagt, dies kann durchaus einige Male wechseln. 12 Folgen lang will man nach dem Ende einer Folge gleich die nächste Starten.  Dabei ist dieses Gerne zusätzlich erfrischend. Es ist mal kein Fantasy, kein Krimi und Ärzte gibt es auch keine. 😉

 

Billions ist momentan über sky+/sky go zu sehen als komplette Staffel und wird gleichzeitig auch bei sky noch ausgestrahlt. Und noch besser: Eine 2. Staffel ist schon bestätigt. Auch wer sonst eher auf Actionreiche Serien steht sollte Billions zumindest eine Chance geben.

 

 

Billions

9.5

Fazit

9.5/10

Pros

  • spannend
  • tolle Charaktere
  • Charakterentwicklung

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