Review: 12 Monkeys (1. Staffel)

Review: 12 Monkeys (1. Staffel)

 

 

Worum geht es:

2043 – Ein Virus hat die meisten Menschen der Erde getötet. Überlebende versuchen nun durch eine Zeitmaschine die Erschaffung und den Ausbruchs des Virus zu verhindern und die Zeit umzuschreiben.  Die 12 Monkeys scheinen dabei die Gruppe zu sein die für die Ausbreitung des Viruses verantwortlich war.

 

Wo kann man es sehen:

Die Staffel kann komplett über Amazon Prime gesehen werden.

 

Besetzung & Synchronisation:

Die Hauptrolle des James Cole wird gespielt von Aaron Stanford. Er war der Pyro in den ersten beiden X-Men Filmen 2006. Dazu war er der Birkhoff in Nikita (übrigens auch eine sehr gute Serie).

Armanda Schull spielt die weibliche Hauptrolle der Staffel. Sie ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine gute Schauspielerin.  Interessanterweise hatte auch sie einen Gastauftritt bei Nikita. Sie hatte aber schon Rollen in unendlich vielen bekannten Serien und wird sehr gerne gecastet. Beide harmonieren hier sehr gut miteinander.

Coles männlicher Begleiter in der Zukunft ist Ramsey, gespielt von Kirk Acevedo. Geschätzt wird er vor allem für seine Rolle in Oz.  Er hatte ua. noch Rollen bei Band of Brothers und Fringe. Auch hier passt die Chemie.

Die weiteren drei größeren Rollen wurden mit Noah Bean, Zeljko Ivanek und Barbara Sukowa jeweils mit drei bekannten und geschätzten Darstellern besetzt. Gerade Ivanek ist einfach ein unglaublich intensiver Schauspieler der seine Rollen immer 100%ig verkörpert und in so ziemlich jeder guten Serie der letzte 20 Jahre zumindest einen Gastauftritt hatte. Alles in allem hat 12 Monkeys also einen sehr guten Cast für diese erste Staffel spendiert bekommen.

Wie bei nahezu allen Amazon Direktserien passt auch hier die Synchronisation sehr gut.

 

Fazit:

Ich war früher ein großer Film des Films 12 Monkeys auf dem diese Serie basiert. Das einzige da sich immer etwas unbefriedigend fand war das Ende. Obwohl es natürlich eine sinnvolle Lösung war. Nun ist natürlich die große Frage. Ist die Serie langweilig, da man genau weiß was passiert? Wie nah geht die Serie an das Original, und bei Zeitreisen ja irgendwie auch ganz wichtig: Wie weit ist es mit der Logik. Das kann ja gerne auch komplett schiefgehen.

Vorneweg, 12 Monkeys weiß zu gefallen und ist nahezu durchgehend spannend inszeniert. Auch bei Filmkennern kommt keine große Langeweile auf. Dazu unterscheidet sich die Grundrichtung dann doch sehr. Es wurde also die Grundidee genommen und diese dann doch sehr ausgeweitet und gerade der Aspekt der Zeitreisen bekommt einen deutlich höheren Faktor.  Tatsächlich ist der Werdegang mit den verschiedenen Zeitreisen sehr gut durchdacht. Am Anfang steht man vor vielen Rätseln, die dann aber zeitlich alle durchweg logisch aufgeklärt werden.  Das einzige Manko ab und an für mich dabei war, das ich manchmal auf eine Reaktion der Charaktere gehofft hätte, die drastischer sagt, dies hat nicht geklappt, wenn du das nächste Mal da hin springst probiere etwas anderes. Aber wahrscheinlich würde es dann irgendwann auch zu kompliziert werden und wir sind eher bei täglich grüßt das Murmeltier.

12 Monkeys bringt gekonnt immer auch etwas Mystische Ansätze hinzu, die aber in der 1. Staffel nicht aufgeklärt werden, man kann aber seine Vermutungen anstellen. Ich hatte den Punkt in letzter Zeit öfter, das ich eine Folge 2-3 Folgen vorm Staffelfinale schon als Staffelfinale angesehen hatte, da die Thematik eigentlich auf dem Höhepunkt war. So war es auch hier, allerdings haben die Macher dann doch noch den Bogen hinbekommen und einiges aufzuklären, passend für ein erstes Staffelfinale ohne ganz am Ende viel aufzuklären. Am Ende ist 12 Monkeys durchaus unterhaltsames Popcornkino in Serienform.

 

12 Monkeys 1. Staffel

8

Fazit

8.0/10

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