Ersteindruck: Akte X

Ich hätte nie daran gelaubt, das es noch einmal eine Serienfortsetzung von Akte X geben wird, niemals nie. Vielleicht noch ein mittelguter Film, aber eine Serie?

Nun gut, David Duchovny  ist inzwischen ein viel umjubelter Seriendarsteller, Gillian Anderson ist ebenfalls wieder aktiver im Seriengeschäft aktiv. Viel Aufregung gab es vorher um die Stimme von Fox Mulder. Tatsächlich, gerade wenn man die letzten Jahre konsequent die Duchovny Serien geguckt hat, ist dies schon wirklich sehr merkwürdig, vor allem da es scheinbar ohne Not diesen Wechsel gab. Aber grundsätzlich passt die Stimme zum Charakter Mulder, in so fern wird man sich wahrscheinlich daran gewöhnen, auch wenn zeitgleich Aquarius ebenfalls mit Duchovny im Fernsehen läuft.

Schön ist jedenfalls, das viele der alten Charaktere wie Skinner und der Krebskandidat wieder dabei sind. So kommt gleich ein Gefühl der Vertrautheit auf.

Der Aufhänger ging mir persönlich zu schnell und es gibt zu viele Sprünge. Und das auch deshalb weil es plötzlich sehr schnell geht bis Mulder davon überzeugt wird das er sich bisher komplett geirrt hat und das halt durch dieses wirklich krasse Beispiel, das im Grunde alles bisherige locker in den Schatten stellt. Nach diesem Ausflug in die Lagerhalle und der Präsentation gibt es mir da aber viel zu wenig Fragen von Mulder und es ist irgendwie alles als gegeben anzusehen, auch wenn Skullys parallele Aktivitäten  ja wohl etwas anderes sagen. Der parallele Umgang mit der Situation wird aber noch spannend.

Gerade der Storyhappen mit Skinner und den X-Akten wird mir aber, auch von Mulders Sicht auch wieder zu schnell  abgehakt. Man hat da das Gefühl, das sie diesmal sehr viel vorhaben, auch aufklären wollen, aber im Grunde zu wenig Zeit da ist.

Was mich noch etwas irritierte. Es wird zu viel gezeigt, sei es am Anfang als der Arzt gerufen wird, oder halt bei Mulder in der Lagerhalle. Das ist aber wiederum in dieser Klarheit so Akte X untypisch das es schon wieder eigentlich etwas ganz anderes sein muß oder ist alles genau so wie gesehen?

Das Ende ist auf jeden Fall gut und spannend inszeniert, auch wenn es natürlich vorhersehbar war. Ich habe für mich die Hoffnung, das dies hier die Einleitung für  ein Akte X Feuerwerk gewesen ist.  Momentan war es noch viel Stückwerk.

 

 

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